Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise stabil, jedoch steigen die Rheinfrachten

03.11.2015

Die Ölnotierungen starteten gestern verhalten in die neue Woche. Nebst dem weltweiten Überangebot beeinflussen die abnehmende Nachfrage aus China und die starke Produktion in Russland die Preisentwicklung. Russland förderte im Oktober mit täglich 10,8 Mio. Fass soviel Rohöl, wie noch nie seit dem Ende der Sowjet-Ära.

Heute wird das API (American Petroleum Institute) nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Fachleute erwarten eine erneute Zunahme der Rohöllager und etwas tiefere Produktvorräte. Es bleibt abzuwarten, ob die Marktteilnehmer ihr Augenmerk mehr auf die Rohöl- oder auf die Produktbestände wie Heizöl und Diesel richten werden. Die EIA (Energy Information Administration) publiziert ihren Bericht morgen Nachmittag.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen unverändert bis leicht fester. Der US-Dollar zeigt sich gegenüber dem Schweizer Franken stabil. Die Rheinfrachten steigen aufgrund des tiefen Wasserbestands weiter an. Momentan muss man, sofern man überhaupt noch Schiffe mieten kann, für die Strecke vom Seehafen nach Basel mit Frachtansätzen von ca. CHF 120.00 pro Tonne rechnen.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 03.11.2015, nächstes Update: 04.11.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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