Ölpreis-Marktnews: Archiv

Erwartung steigender Lagerbestände wirkt sich dämpfend aus

25.11.2015

Am gestrigen Dienstag wurden auch die Ölnotierungen vom Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei beeinflusst. Aber auch technische Einflussfaktoren bestimmten gestern die Kursrichtung.

Die Nervosität an den Aktienmärkten als Reaktion auf die Meldung, dass Nahe der syrisch-türkischen Grenze ein russisches Kampfflugzeug abgeschossen wurde, griff auch auf den Ölmarkt über. Innert kurzer Zeit sprangen die Notierungen um gut 10 US-Dollar pro Tonne in die Höhe. Dann wurden technische Widerstände wirksam und es folgte eine kurze Abwärtskorrektur.

Etwas dämpfend waren sicherlich auch die Erwartungen steigender Lagerbestände in den USA. Die Schätzungen erwiesen sich in der Folge als korrekt. Am späten Abend hat das American Petroleum Institute (API) die neusten Zahlen publiziert. Die Rohölvorräte sind erneut um über 2 Mio. Fass gestiegen. Auch die Produktlager haben im Vorwochenvergleich weiter zugenommen. Das Department of Energy (DOE) wird heute Nachmittag die staatlichen Lagerdaten veröffentlichen.

Heute Morgen tendieren die Notierungen praktisch unverändert. Die entstandenen Spannungen zwischen Russland und dem Westen begrenzen vorerst den Abwärtsspielraum. In New York wird ein Fass Rohöl 2 Cent höher angeboten. Ein Fass der Nordseesorte Brent Rohöl kostet in London 9 Cents weniger als gestern. Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken etwas an Wert verloren.

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Stand: 25.11.2015, nächstes Update: 26.11.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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