Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise unter Druck wegen Überangebot

30.11.2015

Zum Wochenschluss endeten die Ölnotierungen an den wichtigsten Handelsplätzen leicht schwächer. Der für die Preisentwicklung wichtigste Faktor ist und bleibt immer noch das globale Überangebot an Öl. Trotz der Luftangriffe Frankreichs und Russlands auf Syrien wird im Nahen Osten Öl in grossen Mengen gefördert. In den USA läuft die Produktion ebenfalls auf Hochtouren. Die Situation zwischen der Türkei und Russland hat sich entspannt.

Zwei wichtige Termine muss man sich für diese Woche vormerken: am 3. Dezember findet das Meeting der EZB (Europäische Zentralbank) statt und am Freitag werden sich die OPEC-Mitglieder (Organisation Erdöl exportierender Länder) in Wien treffen. Anzeichen dafür, dass die OPEC ihre Strategie zur Verteidigung der Marktanteile ändern würde, gibt es nach wie vor keine. Zwar sprechen die Offiziellen Saudi Arabiens in letzter Zeit immer mehr davon, dass sie sich eine grössere Stabilität bei den Ölpreisen wünschen. Konkrete Vorschläge zur Erreichung dieses Ziels werden jedoch keine gemacht.

Heute Morgen tendieren die Notierungen praktisch unverändert. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostet 20 Cent weniger als am Freitag. Der US-Dollar konnte gegenüber dem Schweizer Franken wieder zulegen. Er federt die Abschläge für Inlandware ab.

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Stand: 30.11.2015, nächstes Update: 01.12.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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