Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise bleiben unter Druck

02.12.2015

Gestern tendierten die Ölnotierungen an den wichtigsten Handelsplätzen den ganzen Tag abwechslungsweise auf- und abwärts. Am Ende des Tages schlossen sie erneut uneinheitlich. Während die Rohölpreise an der Börse in London nochmals nachgaben, vermochten sich die New Yorker Rohöl- und Heizölnotierungen etwas zu verbessern.

Die Händler waren wegen des bevorstehenden EZB Meetings (Europäische Zentralbank) aber auch aufgrund der OPEC-Sitzung (Organisation Erdöl exportierender Länder) vom Freitag sehr verunsichert. Erstaunlich auch, dass die beiden wichtigen Rohölsorten Brent und WTI (West Texas Intermediate) entgegengesetzte Richtungen eingeschlagen haben.

An der Ausgangslage vor dem OPEC-Meeting hat sich nichts verändert. Die Kartellmitglieder produzieren deutlich mehr Öl als es die Nachfrage erfordern würde. Zudem überschreiten einige Mitglieder die vereinbarten Produktionsmengen. Trotzdem wäre es keine grosse Überraschung, wenn am Treffen keine Beschlüsse zu Produktionskürzungen gefasst würden.

Gestern Abend hat das API (American Petroleum Institute) die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Diese zeigen entgegen den Erwartungen der Marktteilnehmer im Vergleich zur Vorwoche höhere Rohölbestände. Die Börsen reagieren teils mit leichten Abschlägen. Man wartet offenbar noch auf die offiziellen Zahlen der EIA (Energy Information Administration) von heute Nachmittag. Ein Fass Rohöl kostet 7 Cent weniger als gestern.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 02.12.2015, nächstes Update: 03.12.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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