Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise tendieren schwächer – keine Aussicht auf Produktionskürzungen

07.12.2015

Das «non event» OPEC-Meeting (Organisation Erdöl exportierender Länder) vom Freitag hat kurz zusammengefasst folgende Resultate gebracht: Die Teilnehmer haben beschlossen, dass sie betreffend den Fördermengen nichts beschliessen. Zudem wurde Indonesien nach einer Absenz von sieben Jahren wieder als OPEC-Mitglied aufgenommen.

Das nächste Treffen findet am 2. Juni 2016 statt. Die Märkte haben vorerst verhalten auf diesen Ausgang der Gespräche reagiert. Einerseits wurde mehrheitlich erwartet, dass die Kartellmitglieder nichts Wesentliches entscheiden. Anderseits wird sich am globalen Überangebot aufgrund des Nullentscheids der OPEC in den kommenden Wochen oder gar Monaten nichts ändern.

Jetzt konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf einen möglichen Zinsbeschluss der US-Notenbank. Diese soll am 16. Dezember darüber entscheiden, ob die Zinsen angehoben werden oder nicht. Höhere Zinsen könnten den US-Dollar stärken, was nochmals schwächere Ölpreise zur Folge haben könnte. Ein starker US-Dollar belastet die Nachfrage von Ländern ausserhalb des Dollarraums und damit die Ölpreise.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen etwas weicher. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 19 Cent weniger als am Freitag. Der US-Dollar konnte sich gegenüber dem Schweizer Franken seit dem Freitag leicht erholen.

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Stand: 07.12.2015, nächstes Update: 08.12.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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