Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise belastet von Überangebot und Arbeitsmarktdaten

11.12.2015

Am gestrigen Donnerstag dominierte einmal mehr die komfortable globale Versorgungslage das Marktgeschehen. Dies hatte primär auf die Rohölnotierungen Einfluss, die Benzin- und Heizölnotierungen konnten gar etwas zulegen. Neben der Versorgungssituation waren auch die neusten Zahlen vom US-Arbeitsmarkt mitverantwortlich für die jüngsten Abschläge. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen zahlenmässig über den Erwartungen. Auch die Zahl der dauerhaft arbeitslosen Amerikaner stieg auf 2,24 Millionen.

An der globalen Versorgungslage dürfte sich auch 2016 nicht viel ändern. Experten gehen davon aus, dass trotz des zu erwartenden Rückgangs der Förderanlagen in den USA die Fördermengen kaum sinken werden, da andere Länder wie der Iran und der Irak ihrerseits die Ölförderung erhöhen. Auf der anderen Seite dürfte sich die Nachfrage kaum grundlegend erholen.

Hierzulande werden die Heizölpreise aktuell von anderen Einflussfaktoren bestimmt. Einerseits sind dies die schwindenden Transportkapazitäten für Dezember-Lieferungen, andererseits steigen die Rheinfrachten aufgrund des wieder sinkenden Wasserstands täglich an. Auch in den nächsten Tagen ist kein Niederschlag prognostiziert.

Aktuell tendieren die Kurse an den internationalen Handelsplätzen leicht im Minusbereich. Ein Fass Brent Rohöl kostet zur Zeit 4 Cent, ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) 5 Cent weniger als gestern. Der US-Dollar notiert unverändert.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 11.12.2015, nächstes Update: 12.12.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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