Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise unter Druck

18.12.2015

Die Ölpreise kamen gestern Donnerstag mehrheitlich nochmals unter Druck. Die von der US-Notenbank Fed beschlossene Zinserhöhung hatte einen indirekten Einfluss auf die Notierungen. Weil sich der US-Dollar wegen den attraktiveren Zinsen etwas fester präsentierte, gaben die Ölwerte nach.

Hauptsächlich belasteten jedoch die am Mittwoch von der EIA (Energy Information Administration) veröffentlichten US-Bestandszahlen die Ölnotierungen. Die aktuellen Rohölvorräte in den USA sind 110 Mio. Fass höher als vor Jahresfrist, weil im Land selbst immer noch auf Teufel komm raus Rohöl gefördert wird und die Importe gleichzeitig hoch sind.

In den USA wurde am Mittwoch das seit mehr als 40 Jahren geltende Öl-Exportverbot aufgehoben. Dieses wurde während der Ölkrise im Jahr 1973 eingeführt. Dank der neuen Fördermethode Fracking hat sich die US Ölproduktion in den letzten Jahren vervielfacht. Deshalb ist die USA neu in der Lage Öl zu exportieren. Auf die weltweite Versorgungslage und damit verbunden auf die Preise könnten sich die US-Exporte natürlich negativ auswirken.

Aktuell tendieren Ölpreise fester. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kostet 12 Cent mehr als gestern. An der Börse New York werden Heizöl und Benzin 3 bis 5 Dollar pro Tonne höher angeboten. Der US-Dollar hat sich gegenüber dem Schweizer Franken nicht verändert.

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Stand: 18.12.2015, nächstes Update: 19.12.2015

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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