Ölpreis-Marktnews: Archiv

Saison bedingte Nachfrageflaute drückt auf die Ölpreise

25.01.2010

Die von US-Präsident Obama angedrohten Massnahmen gegen die US-Banken hatten am Freitag einen deutlichen Fall der Aktienkurse an der Wall Street zur Folge. Die Abwärtsbewegung bei den Wertpapieren führte zu Abschlägen bei den Ölpreisen. An der New Yorker Ölbörse endeten die Rohölnotierungen so tief, wie seit vier Wochen nie mehr. Mildere Temperaturen im Nordosten der USA verstärkten den Trend nach unten zusätzlich.

Sollten die Aktienmärkte weiterhin unter Druck bleiben, so wären erneute Preisabschläge im Verlaufe dieser Woche denkbar. Die schwächere Nachfrage nach Ölprodukten aus China und die hohen US-Benzinlagerbestände sprechen ebenfalls für tiefere Ölpreise. Die Hedge-Fund Manager haben ihre Longpositionen erstmals seit fünf Wochen reduziert. Mittelfristig gehen Fachleute davon aus, dass sich die Rohölpreise in einer Bandbreite von 75 bis 85 Dollar pro Fass bewegen werden.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen an der elektronischen Nachtbörse in Übersee praktisch unverändert. Ein Fass Rohöl kostet 74,32 Dollar. An der Londoner ICE werden noch Teile der freitäglichen Abschläge aus Übersee nachgeholt (Gasöl – 8 Dollar / Tonne).

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Stand: 25.01.2010, nächstes Update: 26.01.2010

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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