Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise geben nach

01.02.2016

Am Freitag starteten die Ölnotierungen mit leichten Gewinnen in den Handelstag. Die Aussagen des russischen Energieministers bezüglich der Gesprächsbereitschaft zur Bekämpfung des globalen Überangebots an Rohöl hatten zu Handelsbeginn stützenden Einfluss.

Im weiteren Handelsverlauf drehten die Kurse aber nach und nach in den Verlustbereich. Der russische Vize-Ministerpräsident liess verlauten, dass der russische Ölmarkt von Entscheidungen der einzelnen Konzerne bestimmt werde, welche nicht unter direkter, staatlicher Kontrolle stehen. Damit wurden die Erwartungen an eine Zusammenarbeit zwischen Russland und der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) wieder stark gedämpft. Man geht allerdings davon aus, dass die rückläufigen Investitionen dennoch eine Abnahme der Fördermengen bewirken.

Iranische Vertreter hatten bereits zuvor deutlich gemacht, dass eine Teilnahme an Gesprächen nicht zur Debatte stehe. Man möchte im Gegenteil so rasch wie möglich die Produktion erhöhen, um verloren gegangene Marktanteile wieder zurückzugewinnen. Negative Konjunkturdaten aus China und Südkorea sorgen zum Wochenbeginn für schwächere Ölkurse. Neusten Zahlen zufolge ist der OPEC-Output inzwischen auf 32,6 Millionen Fass pro Tag gestiegen.

Aktuell tendieren die Notierungen etwas schwächer. Für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent müssen gut 80 Cent weniger bezahlt werden.

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Stand: 01.02.2016, nächstes Update: 02.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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