Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise wegen Überangebot unter Druck

09.02.2016

Die Ölnotierungen starteten gestern zuerst gut gehalten in die neue Woche. Mit frischem Mut und unterstützt vom schwachen US-Dollarkurs haben einige Händler versucht, die Preise zu stabilisieren. Die Notierungen drehten jedoch deutlich nach unten ab. Der Rohölpreis für die Sorte Nordsee Brent fiel klar unter die wichtige Marke von 34 US-Dollar pro Fass. Das Rohöl der amerikanischen Sorte WTI (West Texas Intermediate) endete in New York gar unter der 30-Dollar-Marke.

Als Grund für die Abwärtsbewegung nannten die Händler abermals die weltweite Überversorgung, die massiven Kurseinbrüche an den Aktienmärkten und auch, dass keine Anzeichen für Produktionsdrosselungen zu erkennen sind.

Heute Abend wird das private API (American Petroleum Institute) nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Fachleute gehen davon aus, dass die Rohölvorräte gegenüber der Vorwoche um ca. 3,9 Millionen Fass angestiegen sind. Sollten diese Prognosen tatsächlich eintreffen, so könnten die Ölpreise nochmals unter Druck geraten.

Heute Morgen präsentiert sich der US-Dollarkurs gegenüber dem Schweizer Franken nochmals schwächer. Ein schwacher US-Dollar bewirkt in der Regel festere Ölpreise. Deshalb tendieren aktuell die Ölnotierungen leicht fester.

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Stand: 09.02.2016, nächstes Update: 10.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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