Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise gefallen – Lageraufbau in den USA

11.02.2016

Wie bereits an den beiden vorangegangenen Tagen starteten gestern die Ölnotierungen deutlich fester. Am späteren Nachmittag legten sie nach Veröffentlichung der US-Bestandszahlen für Ölprodukte durch die EIA (Energy Information Administration) sogar noch kräftig zu, weil die Rohölbestände im Vergleich zur Vorwoche entgegen den Erwartungen der Fachleute gesunken waren. Als aber bekannt wurde, dass der Rückgang der Rohöllager auf tiefere Importe zurückzuführen ist und in Cushing, dem grössten physischen Öllager der USA die Bestände auf ein Rekordniveau geklettert sind, setzte eine starke Abwärtsbewegung ein.

Mittelfristig dürften die Ölpreise weiter unter Druck bleiben. Gemäss der Internationalen Energie Agentur (IEA) ist der Markt derzeit mit Öl überflutet. Der weltweite Lageraufbau dürfte andauern. Ein Rückgang der Ölproduktion in den USA wird zeitlich dauern. Eine Einigung zwischen der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und der nicht OPEC Produzenten betreffend Produktionskürzungen ist nicht in Sicht. Die OPEC-Staaten fördern momentan täglich 32,6 Millionen Fass Rohöl, die Nachfrage nach OPEC Öl liegt bei täglich 31,7 Millionen Fass.

Heute präsentieren sich die Ölnotierungen schwächer. Heizöl wird an den wichtigsten Börsen 2 bis 3 US-Dollar pro Tonne tiefer gehandelt. Für ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent muss man 32 Cent weniger zahlen.

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Stand: 11.02.2016, nächstes Update: 12.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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