Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise wieder gesunken

17.02.2016

Gestern konnte man an den Ölbörsen einmal mehr den klassischen „buy the rumour, sell the fact“ Effekt feststellen (kaufe bei Gerüchten, verkaufe bei Tatsachen). Nachdem am Montagabend bekannt wurde, dass sich in den Kreisen der Ölproduzenten betreffend Produktionsregelung etwas tut, haben die Händler massiv Öl gekauft. Deshalb stiegen die Ölnotierungen an den wichtigsten Handelsplätzen deutlich an.

Als gestern Vormittag bekannt wurde, dass Saudi Arabien und Russland beschlossen haben, den Ausstoss auf dem Niveau vom Januar zu stabilisieren, setzte eine Verkaufswelle ein und die Notierungen fielen auf das Niveau vom Montagmittag zurück.

Die Marktteilnehmer waren vom Ausgang des Treffens in Doha, an welchem auch Katar, Venezuela und Nigeria teilnahmen, enttäuscht. Allgemein hat man erwartet, dass Produktionskürzungen beschlossen würden.

Der Kommentar aus dem Iran zum Ausgang der Gespräche in Doha ging in die Richtung, dass alle Produzenten, welche aufgrund der gegen den Iran verhängten Sanktionen ihren Ausstoss erhöht hatten, zuerst die eigene Produktion drosseln müssen. Der Iran selbst will seine Fördermengen so lange erhöhen, bis sie das Niveau vor Beginn der Sanktionen erreicht haben. Diese Aussagen dürften die Ölpreise nicht gerade stützen.

Heute Abend wird das API (American Petroleum Institute) die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Fachleute rechnen gegenüber der Vorwoche mit einer deutlichen Zunahme der Rohöllager um 3.9 Millionen Fass.

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Stand: 17.02.2016, nächstes Update: 18.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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