Ölpreis-Marktnews: Archiv

Hohe Produktion drückt auf Ölpreise

22.02.2016

Zum Wochenschluss gaben die Ölnotierungen an den wichtigsten Handelsplätzen wieder nach. Das anhaltende, weltweite Überangebot an Öl sorgte für Druck auf die Ölpreise. Die Haltung Saudi-Arabiens wirkt nicht gerade Preis stützend, denn der grösste Ölproduzent der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) will seine Marktanteile um jeden Preis verteidigen. Zudem zweifeln viele Marktteilnehmer, ob überhaupt ein Produzent dazu bereit ist, wegweisend für die anderen Förderländer die eigene Produktion auf dem Januarstand einzufrieren. Würden dies die grösseren Ölförderer tun, so bliebe das Überangebot von täglich 2 Millionen Fass Rohöl weiterhin bestehen.

In den USA sinkt die Zahl der aktiven Fracking Bohrstellen von Woche zu Woche. Man könnte jetzt meinen, dass damit automatisch auch die Produktion rückläufig sein könnte. Dies ist jedoch nicht der Fall, weil die Abbaustellen länger als bisher angezapft werden und die Technologie der Schieferölförderung effizienter ist als noch vor einem Jahr.

Heute Morgen tendieren die Ölpreise leicht fester. In New York wird die Tonne Heizöl 4 US-Dollar höher gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 64 Cent mehr als am Freitag. Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken über das Wochenende leicht zugelegt.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 22.02.2016, nächstes Update: 23.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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