Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise setzen Achterbahnfahrt fort

24.02.2016
Die Ölnotierungen fahren zurzeit wieder einmal Achterbahn. Gestern gerieten sie an den wichtigsten Handelsplätzen nach den klaren Aufschlägen vom Vortag wieder deutlich unter Druck. Die Erwartung von erneut höheren US-Rohölbeständen, die Zweifel der Marktteilnehmer, dass das Überangebot an Öl mit der Stabilisierung der Produktion eingedämmt werden kann, sowie die Haltung des Irans gegenüber den Plänen diverser Ölproduzenten waren die Faktoren, welche die Ölpreise sinken liessen.

Der saudische Ölminister liess gestern verlauten, dass Produktionskürzungen nicht zu erwarten seien und dass es bei einer Stabilisierung der aktuellen Fördermengen lange dauern würde, bis das weltweite Überangebot an Öl reduziert werden könnte.

Sein iranischer Amtskollege nannte die Pläne unrealistisch, die Fördermengen auf dem Januar Niveau einzufrieren. Gestern Abend veröffentlichte das API (American Petroleum Institute) nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte. Diese zeigen gegenüber der Vorwoche einen Aufbau der Rohöllager um 7,1 Millionen Fass. Fachleute hatten eine Zunahme der Bestände um 3,2 Millionen Fass vorausgesagt. Die US-Rohölvorräte sind damit so hoch, wie seit über 80 Jahren nicht mehr. Tendenz: weiter steigend.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen schwächer. An der Börse New York wird die Tonne Heizöl gut 3 US-Dollar tiefer angeboten. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 33 Cent weniger als gestern.
 

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Stand: 24.02.2016, nächstes Update: 25.02.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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