Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise tendieren fester

11.03.2016

An den Ölmärkten ist die Nervosität zurzeit unübersehbar. Die andauernden Versuche diverser Produzenten, die Produktionen einzufrieren stehen immer noch einem globalen Überangebot an Ölprodukten gegenüber. Deshalb auch die grossen Preisausschläge an den Börsen. Zwar sind noch keine konkreten Vereinbarungen getroffen worden, die Marktteilnehmer scheinen jedoch daran zu glauben, dass demnächst ein Abkommen entstehen könnte.

Diesem stehen vor allem zwei Mitglieder der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) im Weg. Der Iran will seine Produktion erst dann stabilisieren, wenn er jene Marktanteile erreicht hat, welche er vor Beginn der gegen ihn verfügten Sanktionen hatte. Aktuell fördert der Iran täglich 2,93 Mio. Fass Rohöl. Zu den besten Zeiten lag der Output bei 4 Mio. Fass pro Tag. Dies dürfte auch das Ziel der Iraner sein. Kuwait hingegen will die Produktion so lange nicht deckeln, bis der Iran der Produktionseinfrierung zustimmt. Eine ziemlich verfangene Situation.

Am 20. März soll ein Treffen zwischen OPEC-Mitgliedern und anderen grösseren Produzenten stattfinden. Russland hat die Teilnahme noch nicht bestätigt.

Heute Morgen tendieren die Ölnotierungen wieder fester. Der schwache US-Dollar macht den Öleinkauf für Konsumenten ausserhalb der Dollarzone attraktiver. Heizöl wird in London bzw. New York zwischen 5 und 7 Dollar pro Tonne höher gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 55 Cent mehr als gestern.

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Stand: 11.03.2016, nächstes Update: 12.03.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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