Ölpreis-Marktnews: Archiv

US-Bestandszahlen setzen Ölnotierungen unter Druck

24.03.2016

Gestern beeinflussten hauptsächlich die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte die Preisentwicklung bei den Ölprodukten. Nach dem die EIA (Energy Information Administration) die Vorgaben vom API (American Petroleum Institute) bestätigt hatte, kamen die Notierungen an den wichtigsten Handelsplätzen deutlich unter Druck. Fachleute hatten gegenüber der Vorwoche eine Zunahme der Rohölvorräte um 3 Mio. Fass prognostiziert. Das API meldete einen Anstieg der Vorräte um 8.8 Mio. Fass, die EIA sogar einen Aufbau von 9.4 Mio. Fass. Mit insgesamt 532.5 Mio. Fass erreichten die US-Vorräte einen neuen Höchststand.

Damit rückt das Überangebot am Markt wieder vermehrt in den Vordergrund. Gemäss Analysten sei der Preisanstieg der letzten Wochen zu stark ausgefallen. Der New Yorker Rohölpreis ist seit dem Tiefststand vom 20. Januar um mehr als 50 Prozent angestiegen. Abwärtskorrekturen würden deshalb nicht überraschen. Diese müssen aber nicht zwangsläufig sofort erfolgen. Der starke Lagerabbau beim Benzin in den USA unmittelbar vor Beginn der Driving Season verringert für den Moment das Abwärtspotential.

Aktuell tendieren die Ölpreise nochmals schwächer. Das Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent wird 30 Cent tiefer angeboten. Der US-Dollar konnte gegenüber dem Schweizer Franken leicht zulegen.

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Stand: 24.03.2016, nächstes Update: 25.03.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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