Ölpreis-Marktnews: Archiv

Anstieg der Ölpreise etwas abgebremst

22.04.2016

Nach den starken Aufschlägen der letzten Tage schlossen die Ölnotierungen gestern etwas weicher. Einerseits konnten wichtige technische Widerstände nicht durchbrochen werden, andererseits begrenzten verschiedene Faktoren einen weiteren Anstieg der Ölpreise.

Da ist zum einen der Iran, welcher innerhalb der nächsten zwei Monate die Rohölförderung auf das Vor-Sanktionsniveau anheben will. Die US-Schieferölförderung, welche diese Woche auf den tiefsten Stand der letzten zwei Jahre gefallen ist, darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Ab einem gewissen Preisniveau beginnen einzelne Förderstellen bereits wieder wirtschaftlich zu werden. Diese Tatsachen werden seit einigen Tagen mehrheitlich ausgeblendet.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Saudi-Arabien und auch Russland in den kommenden Wochen bezüglich der Fördermengen verhalten werden. Der russische Energieminister kündigte gestern an, Russland könne die Förderung rasch auf 12 Mio. Fass pro Tag erhöhen, sollten die Saudis nach dem ergebnislosen Meeting in Doha mehr Rohöl auf den Markt bringen.

Aktuell tendieren die Notierungen seitwärts mit einem etwas festeren Unterton. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent wird derzeit 55 Cent höher gehandelt, ein Fass Rohöl WTI (West Texas Intermediate) kostet 62 Cent mehr als gestern. Der US-Dollarkurs hat sich gegenüber dem Schweizer Franken kaum verändert.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

Für ein Heizölangebot klicken Sie bitte auf nachfolgenden Link:

Heizöl - Offerte / Bestellung

1 USD = CHF 0.9749
Stand: 22.04.2016, nächstes Update: 23.04.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

Copyright © 2017 Migrol AG