Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise gestiegen

28.04.2016

Nach der Publikation der neusten US-Lagerzahlen am gestrigen Nachmittag schien die weitere Preisentwicklung klar vorgegeben zu sein. Aber trotz den Daten, welche eindeutig für sinkende Kurse sprechen würden, sprangen die Ölpreise nach einer kurzen Abwärtskorrektur wieder nach oben. Der Ölmarkt ist also zur Zeit fest in den Händen der Spekulanten. Es ist kaum mehr möglich, die Kursbewegungen anhand von realistischen bzw. fundamentalen Faktoren zu begründen.

Gänzlich ausgeblendet werden derzeit jegliche Fakten, welche die Überversorgung des Marktes aufrecht erhalten bzw. diese noch verschärfen könnten. Dazu gehören auch die jüngsten Bestandesentwicklungen in den USA sowie die dazugehörenden Verbrauchsdaten. Entgegen den Zahlen des American Petroleum Institute (API) wies das Department of Energy (DOE) gestern eine Zunahme der Rohöllager um 2 Mio. Fass aus. Auch die Benzinbestände sind stark angestiegen, was auf eine rückläufige Nachfrage hindeutet.

Als Begründung für den jüngsten Anstieg auf die Kurshöchstwerte des laufenden Jahres kann und muss schlussendlich der Zinsentscheid auch noch der US-Notenbank herhalten. Die Zinsen bleiben aufgrund der schleppenden wirtschaftlichen Erholung nach wie vor unverändert, was den Dollarkurs unter Druck brachte und damit zusätzliches Kapital für Investitionen in Ölpapiere freisetzte.

Der Preisanstieg setzt sich heute Morgen weiter fort. Die leichte Veränderung des US-Dollars zum Schweizer Franken schlägt sich nicht auf die Inlandpreise nieder.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 28.04.2016, nächstes Update: 29.04.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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