Ölpreis-Marktnews: Archiv

Gute Versorgungslage macht Druck auf die Preise

03.05.2016

Die Ölnotierungen starteten gestern schwächer in die neue Woche. Die global gute Versorgungslage sorgte für einen gewissen Druck auf die Preise. Zudem wurden nach der Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage erste Gewinne realisiert. Die Nachricht, wonach der Irak im April mit täglich 3.36 Mio. Fass Rohöl einen neuen, eigenen Förderrekord aufgestellt hatte, trug auch zur Schwäche der Ölpreise bei.

Heute erwarten die Marktteilnehmer mit Spannung die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte, welche vom API (American Petroleum Insitute) nach Börsenschluss New York veröffentlicht werden. Analysten rechnen gegenüber der Vorwoche mit einer leichten Zunahme der Rohölvorräte um 1.4 Mio. Fass. Die Produktlager dürften sich nicht gross verändert haben.

Zurzeit tendieren die Ölnotierungen etwas fester. Die Fachleute gehen davon aus, dass in den USA weitere Förderanlagen stillgelegt werden. Zudem stützt der schwache US-Dollarkurs die Ölpreise. In New York wird die Tonne Heizöl gut 4 Dollar höher gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 55 Cent mehr als gestern. Die Rheinfrachten sind ziemlich stabil. Aufgrund der Regenfälle während den letzten paar Tagen ist auch in der kommenden Trockenphase, welche ab morgen einsetzen wird, nicht sofort mit einem Anstieg der Transportkosten auf dem Rhein zu rechnen.

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Stand: 03.05.2016, nächstes Update: 04.05.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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