Ölpreis-Marktnews: Archiv

Produktionserhöhungen sorgen für tiefere Preise

04.05.2016

Die Ölpreise gaben am Dienstag erneut nach, teilweise sogar deutlich. Händler führen die Abwärtsbewegung auf diverse Produktionserhöhungen innerhalb der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und auf technische Korrekturen zurück. Die OPEC hat ihren Ausstoss gemäss Schätzungen von Bloomberg im April um täglich 484‘000 Fass erhöht. Ob die Produktionserhöhung des Iraks in dieser Zahl schon voll enthalten ist, kann man nicht sagen.

Seit dem 11. Februar sind die Rohölpreise um 60 Prozent angestiegen. Dies, obwohl die US Produktion immer noch bei täglich 8.9 Mio. Fass steht (Sommer 2015 9.6 Mio. Fass) und wie erwähnt die OPEC aber auch Russland mehr Öl fördern. Offenbar fliessen die Fertigprodukte im Markt sehr gut ab.

Gestern hat das API (American Petroleum Institute) nach Börsenschluss New York die neuesten US Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Diese zeigen gegenüber der Vorwoche eine Zunahme der Rohöllager, welche allerdings im Rahmen der Erwartungen liegen. Bei den Fertigprodukten fand eine über Erwarten starke Abnahme der Heizöl- aber auch der Benzinlager statt. Die EIA (Energy Information Administration) wird ihren Bericht heute Nachmittag publizieren.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen etwas fester. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 11 Cent mehr. Der US-Dollar konnte sich gegenüber dem Schweizer Franken nach den starken Abschlägen vom Montag wieder etwas erholen.

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Stand: 04.05.2016, nächstes Update: 05.05.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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