Ölpreis-Marktnews: Archiv

Höherer Ölpreis macht Ölschieferabbau attraktiver

06.06.2016

Zum Wochenschluss endeten am Freitag sämtliche Ölnotierungen im negativen Bereich. Erhöhte Förderaktivitäten in den USA und schwache Daten von US-Arbeitsmarkt verhinderten einen weiteren Anstieg der Ölpreise, nach dem die Rohölnotierungen kurzfristig die wichtige 50 Dollar Marke nach oben durchbrochen hatten.

In den USA ist letzte Woche die Anzahl der aktiven Ölabbaustellen um 9 auf insgesamt 325 angestiegen. Zurzeit sind 325 Anlagen aktiv. Vor Jahresfrist waren es noch 642. Der höhere Ölpreis macht aber den Ölschieferabbau immer attraktiver. Die enttäuschenden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt schwächten den Dollarkurs. Damit werden Ölprodukte für Konsumenten ausserhalb des Dollarraumes günstiger, was eine erhöhte Nachfrage und damit verbunden für festere Preise zur Folge haben könnte.

Die anhaltenden Angriffe auf Ölanlagen in Nigeria stützten die Ölpreise zusätzlich. Das OPEC-Meeting vom Donnerstag kann man auf zwei Arten bewerten und keine ist falsch. Einerseits war es ein Erfolg, dass die Saudis und der Iran relativ nett zu einander waren. Andererseits kann jedes Mitglied immer noch so viel Rohöl fördern, wie es will. Die Vertreter Saudi Arabiens haben jedoch bekräftigt, dass ihr Land verantwortungsvoll handeln werde – was immer dies bedeutet.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen fester. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 58 Cent mehr als am Freitag.

Eine regelmässige Heizöl - Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

Für ein Heizölangebot klicken Sie bitte auf nachfolgenden Link:

Heizöl - Offerte / Bestellung

1 USD = CHF 0.9758
Stand: 06.06.2016, nächstes Update: 07.06.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

Copyright © 2017 Migrol AG