Ölpreis-Marktnews: Archiv

Tieferer Lagerbestand erhöht Ölpreise

07.07.2016

Die Ölnotierungen haben am Mittwoch nahtlos an die Abwärtsbewegung des Vortages angeknüpft. Vor allem das gestiegene US-Aussenhandelsdefizit sorgte für einen weiteren Dämpfer an den Aktien- und Rohstoffmärkten. Auch die Sorgen über die Folgen des Brexit haben wieder zugenommen.

Am späten Abend hat das American Petroleum Institute (API) die neusten Zahlen zu den Lagerbeständen in den USA veröffentlicht. Ein überraschend starker Abbau der Rohölvorräte um 6,7 Mio. Fass hat die Rohölkontrakte im elektronischen Nachthandel massiv beeinflusst und für deutliche Gewinne gesorgt. Auch die Produktbestände haben drastischer als erwartet abgenommen. Die Reaktion der Notierungen kann also für einmal klar nachvollzogen werden.

Das Department of Energy (DOE) wird die Zahlen von staatlicher Seite heute Nachmittag nachliefern. Eine Bestätigung der API-Vorgaben dürfte weitere Aufschläge zur Folge haben. Ausserdem könnte die Publikation wichtiger Wirtschaftsdaten aus aller Welt (u.a. Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie das Protokoll der letzten EZB-Sitzung) im Verlauf des heutigen Handelstages den Kursverlauf der Ölkontrakte beeinflussen.

Aktuell tendieren die Notierungen deutlich fester. Für ein Fass Rohöl der Sorte Brent müssen bereits wieder um 49 US-Dollar bezahlt werden. Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken erneut etwas zulegen können.

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Stand: 07.07.2016, nächstes Update: 08.07.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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