Ölpreis-Marktnews: Archiv

Tiefer Dollarkurs und tiefe Temperaturen lassen den Ölpreis steigen

10.02.2010

Der etwas tiefer US-Dollar beflügelte gestern an der New Yorker Ölbörse die Notierungen. Der klar festere Dow Jones und eine gute physische Nachfrage nach Heizöl in den USA stützten die Aufwärtsbewegung bei den Ölprodukten zusätzlich, genau gleich, wie die Unruhen in Nigeria und der Disput zwischen dem Iran und den westlichen Mächten. Technisch gesehen ist die Trendwende noch nicht erfolgt. Dazu bedarf es noch ein, zwei Sitzungen mit höheren Schlusskursen.

Dass es soweit kommt, ist seit gestern zweifelhaft, denn nach Börsenschluss veröffentlichte das API die neuesten US-Bestandeszahlen. Und diese zeigen im Vergleich zur Vorwoche eine absolut unerwartet starke Zunahme der Rohöllager und einen ebenfalls deutlich höher als prognostizierten Anstieg der Benzinvorräte. Im Gegenzug nahmen die Heizölbestände nicht ganz so stark ab, wie von den Marktteilnehmern geschätzt wurde. Sollte die EIA diese Zahlen heute Nachmittag nur einigermassen bestätigen, so wären Preisabschläge vorprogrammiert.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen an der elektronischen Nachtbörse in Übersee weicher. Heizöl und Benzin werden ca. 3 Dollar pro Tonne tiefer gehandelt. Das Fass Rohöl kostet 73,35 Dollar. An der Londoner ICE werden noch Teile der gestrigen Aufschläge aus Übersee nachgeholt (Gasöl + 9 Dollar pro Tonne).

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1 USD = CHF 1.066
Stand: 10.02.2010, nächstes Update: 11.02.2010

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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