Ölpreis-Marktnews: Archiv

Hoher Rohölbestandsaufbau gemäss API

24.08.2016

Am Dienstag hatten die Preise zeitweise spürbar zugelegt. Auslöser waren Medienberichte, die bessere Erfolgsaussichten für die Einrichtung einer Förderobergrenze nahelegten. Demnach will der Iran an den für Ende September geplanten Gesprächen zwischen der OPEC (Organisation Erdöl exportierender Länder) und anderen Anbietern teilnehmen und erwägen, das Vorhaben zu unterstützen. Der Iran gilt als wichtiger Faktor für eine Einigung, insbesondere wegen der großen Interessengegensätze zum mächtigsten Mitglied Saudi-Arabien.

Im frühen Handel sanken die Ölnotierungen zurück. Grund ist der unerwartete und große Rohölbestandsaufbau laut den jüngsten American Petroleum Institute (API) Daten von gestern Abend. Saudi-Arabien und der Iran befinden sich weiterhin im Kampf um Marktanteile und der Irak ließ verlauten, er habe seinen als Ziel gesetzten Marktanteil noch nicht erreicht. Darüber hinaus führten Sorgen zu den Verlusten, in China könnte die Nachfrage zurückgehen, da die Regierung dort schärfere Steuermaßnahmen in der Ölbranche durchsetzen will.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen weicher. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 60 Cent weniger als gestern. Der US-Dollar notiert gegenüber dem Schweizer Franken etwas fester. Die Rheinfrachten steigen aufgrund des sinkenden Wasserstands. Dieser Trend dürfte sich in den kommenden Tagen fortsetzen, da keine Niederschläge prognostiziert sind.

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Stand: 24.08.2016, nächstes Update: 25.08.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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