Ölpreis-Marktnews: Archiv

Ölpreise nach Bestandszahlen etwas nachgiebig

22.12.2016
Die DOE-Zahlen haben die API-Zahlen vom Vortag nicht bestätigt, die US-Rohölbestände sind nicht wie erwartet und von API geschätzt gefallen, sondern zeigen den ersten Anstieg seit 5 Wochen. Gründe dafür könnten die höheren Importe, aber ebenso eine hohe US-Förderung sein, welche seit zwei Wochen bei täglich 8.8 Mio Barrel liegt.Zuvor lag die US-Förderung bei 8.7 Mio Barrel/Tag.

Als Reaktion auf die Bestandszahlen haben die Preise an den Ölbörsen weiter an Boden verloren. Im frühen Handel zeigten sich die Preise nachgiebig. Ein Dämpfender Faktor ist auch die Erwartung, dass in Libyen in den nächsten 3 Monaten die Förderung um 270‘000 Barrel/Tag steigen wird, nach Wiederinbetriebnahme der Pipelines in Westen des Landes. Ansonsten liegt der Fokus der Marktteilnehmer weiter bei den OPEC und nicht OPEC-Ländern, mit Spannung wird erwartet ob diese ihre für 2017 angekündigten Drosselungen tatsächlich umsetzen werden. Sollten die Förderländer den Worten keine Taten folgen lassen, warnen einige Experten vor einer deutlichen Preiskorrektur.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen etwas fester. Für ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent müssen 14 Cent mehr bezahlt werden.

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Stand: 22.12.2016, nächstes Update: 23.12.2016

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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