Ölpreis-Marktnews: Archiv

Marktteilnehmer warten auf die Bestandszahlen

10.01.2017
Wie bereits gestern erwähnt, zweifeln viele Marktteilnehmer daran, dass sich die OPEC und nicht OPEC Mitglieder an die am 29. November getroffene Vereinbarung halten. Angesichts der Dezember Produktionszahlen fragen sich die Analysten, wie die Produzenten die Fördermengen auf 32.5 Mio. Fass pro Tag reduzieren wollen. Gemäss ersten Gerüchten haben bis dato weder die Iraner noch die Iraker ihren Ausstoss gedrosselt. Zudem werden in den USA immer noch neue Ölschieferabbauanlagen in Betrieb genommen.

Die Ölnotierungen reagierten zum Wochenstart mit einem deutlichen Preisrückgang auf die unsichere Situation. Weitere Abschläge sind nicht auszuschliessen, sofern technisch wichtige Unterstützungsmarken nach unten durchbrochen werden sollten. Wenn erste Produktionszahlen vom Januar bekannt werden, könnte sich die Lage stabilisieren. Heute wird das API nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Fachleute rechnen gegenüber der Vorwoche mit einem leichten Anstieg der Vorräte.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen als Reaktion auf die gestrige Abwärtsbewegung mit leichten Aufwärtskorrekturen. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 21 Cent mehr als gestern. Die Frachten auf dem Rhein könnten ab Donnerstag etwas sinken, da Regen angesagt ist.

 

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Stand: 10.01.2017, nächstes Update: 11.01.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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