Ölpreis-Marktnews: Archiv

Transportkosten auf dem Rhein werden weiter steigen

23.01.2017
Zum Wochenschluss gingen die Ölnotierungen allesamt fester aus dem Markt. Gestützt wurden sie von Erwartungen an die OPEC und andere Ölproduzenten, welche sich am Wochenende in Wien getroffen haben. An diesem Meeting liess der saudi-arabische Minister für Energie, Khalid Al-Falih verlauten, dass die Fördermengen seit dem 1. Januar um 1.5 Mio. Fass pro Tag gesenkt worden seien. Geplant sind Kürzungen in der Höhe von 1.8 Mio. Fass pro Tag. Iran und der Irak haben an den Gesprächen nicht teilgenommen.

In den USA ist die Anzahl der aktiven Ölabbauanlagen letzte Woche um 29 angestiegen. Das ist die grösste Zunahme der US-Förderanlagen in den letzten viere Jahren. Momentan sind 551 Anlagen aktiv, so viel, wie seit dem November 2015 nicht mehr. Je höher die Ölpreise steigen, desto attraktiver wird der Abbau von Schieferöl. Die Pegelstände des Rheins sind über das Wochenende nochmals gesunken. Die Frachten sind entsprechend weiter angestiegen. Für die laufende Woche sind keine Niederschläge angesagt, deshalb werden die Transportkosten auf dem Rhein weiter steigen.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen etwas weicher. Auf die leicht übertriebene Aufwärtsreaktion vom Freitag folgen jetzt technische Abwärtskorrekturen. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent wird 24 Cent tiefer gehandelt.

 

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Stand: 23.01.2017, nächstes Update: 24.01.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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