Ölpreis-Marktnews: Archiv

Preise reagieren auf Bestandszahlen

09.03.2017
Am gestrigen Mittwoch war ziemlich Bewegung im Ölmarkt. Nach Veröffentlichung der US-Bestandszahlen durch die EIA setzte aufgrund der im Vorwochenvergleich deutlich tieferen Benzinlager ein kurzer, kräftiger Preisanstieg ein. Dieser wurde aber sehr schnell durch eine ebenso starke Abwärtsbewegung abgelöst als die Marktteilnehmer plötzlich angefangen hatten, den massiven Lageraufbau beim Rohöl stärker zu gewichten.

Die Zunahme der US-Rohölvorräte ist bereits die neunte in Folge. Aber damit nicht genug. Gleichzeitig stieg die US-Rohölproduktion auf 9.1 Mio. Fass pro Tag an, das ist so hoch, wie seit 13 Monaten nicht mehr. Als Reaktion auf die sinkenden Ölnotierungen bestätigten sofort einige Ölförderstaaten wie Saudi Arabien, Irak und Russland (?), dass sie zu ihren Kürzungsverpflichtungen stehen würden. Der Ölminister von Kuwait legte sogar noch einen drauf und liess verlauten, dass sich sein Land zu 140% an die Vereinbarungen halte…

Heute Morgen werden an den Börsen auf den klaren Taucher von gestern hin technische Aufwärtskorrekturen vorgenommen. An der Londoner ICE holt man beim Heizöl noch die Abschläge aus Übersee nach (- 9 Dollar pro Tonne). In New York tendieren die Heizölpreise 4 Dollar pro Tonne fester. Für ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent muss man 67 Cent pro Fass mehr bezahlen.

 

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Stand: 09.03.2017, nächstes Update: 10.03.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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