Ölpreis-Marktnews: Archiv

Zu viel Öl auf dem Markt

22.06.2017

Anhand der gestern veröffentlichten DOE Zahlen ging es in der ersten Reaktion aufgrund des stärker als erwarteten USRohölbestandrückgangs sowie eines überraschenden Benzinbestandsabbau aufwärts. Jedoch wurde auch bekannt, dass die US-Ölförderung auf ein 22-Monatshoch von 9.4 Mio Barrel/Tag angestiegen ist. Dies sorgte dafür, dass die Preise dann wieder auf das Niveau vom Morgen zurückgingen.

Nach Schliessung des Parkethandels fielen die Preise nochmals stark auf teilweise unter 404 US$/t für Gasoil. Trotz einer Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) herrscht am Markt weiterhin ein Überangebot. "Es ist einfach zu viel Öl auf dem Markt", sagte Experte Fereidun Fesharaki vom Beratungsunternehmen FGE. Nach Angaben des iranischen Ölministers Bijan Namdar Zanganeh wird innerhalb der Opec über eine weitergehende Drosselung diskutiert, wobei eine Einigung allerdings schwierig sei. Überschattet werden die Märkte zudem vom besonders negativ auffallenden Benzinabsatz in der Fahrsaison um -1.6%.

In London wird die Tonne Heizöl gut 7 Dollar tiefer gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 12 Cent weniger als gestern. Ob die vorausgesagten Gewitter genug Regen bringen, um die Frachtpreise auf dem Rhein auf ein tieferes Niveau zu bringen, wird sich zeigen.

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Stand: 22.06.2017, nächstes Update: 23.06.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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