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Abdampfrückstand | a) | Von Flüssiggas ist der unter den Prüfbedingungen nicht verdampfbare Anteil, der in der Regel aus öligen Anteilen besteht. Elementarschwefel und Abdampfrückstand bleiben nach dem Verdampfen des Flüssiggases bei Raumtemperatur gemeinsam zurück: DIN 51 613. |
| b) | Von Ottokraftstoff, Flug-Ottokraftstoff, flüchtigen Destillaten und Flug-Turbinenkraftstoff ist der unter definierten Temperaturbedingungen sich ergebende Rückstand: EN 5 (früher: DIN 51776). |
| c) | Für Zweitaktermischungen: DIN 51 784; mit Hilfe des Schmierölgehaltes von fertigen Zweitaktermischungen lässt sich das darin vorliegende, im Fahrbetrieb wichtige Mischungsverhältnis der Volumenanteile Schmieröl zu Volumenanteile Kraftstoff errechnen. Der Schmierölgehalt wird im Fahrbetrieb meistens als Mischungsverhältnis angegeben. Er ent-spricht den unter den Bedingungen dieser Norm nicht verdampfbaren Volumenanteilen. |
Abel-Test
Bestimmung des Flammpunktes im geschlossenen Tiegel nach Abel-Pensky: DIN 51 755.
Ablagerungen
Vorwiegend Russ-und Schmutzpartikel; entstanden durch Ölalterung, mechanischen Verschleiss, Verbrennungsrückstände, hohe thermische Belastung, zu lange Ölwechselperioden, schlechte Ansaugluftfilterung usw. Auftreten im Verbrennungsraum, in Filtern, im Ölsumpf und an thermisch hochbelasteten Motoren- und Maschinenteilen.
Abschmierfette
Weiche, gut förderbare Schmierfette (meist NLGI2), sehr oft gefärbt, meistens Kalk- oder Lithiumseifenbasis, wasserabweisend, mit gutem Haftvermögen; insbesondere für Kfz-Schmierung.
Abschrecköl
Siehe Anlassöl und Härteöl.
Achsenöl
Dunkle Schmieröldestillate zur Achslagerschmierung (Eisenbahnwagen, Feldbahnen usw.) meist für Verlustschmierung und für ölgeschmierte Schmierstellen, die keine besonderen Anforderungen an die Lebensdauer, Temperaturstabilität und Beständigkeit des Schmieröles stellen; vielfach werden gutes Kälte-Fliessverhalten und niedriger Hartasphaltgehalt verlangt.
Additive
Zusätze oder Wirkstoffe. Siehe Wirkstoffe.
AGMA-Spezifikationen
American Gear Manufacturers Association. Die AGMA-Schmierstoffempfehlungen gibt es für offene und für geschlossene Industriegetriebe. Die Getriebeöle sind eingeteilt in 9 Viskositätsbereiche. Die Auswahl der Getriebeöle (unlegiert, inhibiert, EP-Iegiert und compoundiert) erfolgt unter Berücksichtigung der Getriebebauarten, der Temperatur, der Belastung und der Viskositätsbereiche.
Aliphate
Gesättigte und ungesättigte Kohlenwasserstoffe, bestehend aus geraden oder verzweigten Ketten; gesättigte Aliphate sind Normal- und Iso-Paraffine (Alkane); ungesättigte AIiphate mit einer oder mehreren Doppelbindungen sind Olefine (Alkene, Diene), mit einer oder mehreren Dreifachbindungen sind Alkine.
Alkalien
Hydroxidverbindungen der Alkali- und Erdalkalimetalle, wie z. B. Calcium, Barium, Natrium, Lithium (Lithiumhydroxid) usw., zur Neutralisation von organischen und anorganischen Säuren (Phenolen, Schwefelsäure usw.); werden auch verwendet zur Herstellung der Metallseifen für Schmierfette.
Alkalität
Ist die Menge an freiem Alkali in einer Flüssigkeit; alkalisch wirkende Zusätze werden zur Neutralisation der sauren Verbrennungsprodulde den HD-Motorenölen zugesetzt
Alkane
Siehe Paraffine.
Alkene
Siehe Olefine.
Alkohole
Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren OH-Gruppen im Molekül (Methanol, Ethanol, Glykol usw.)
Alkylierung
Ist die Anlagerung einer Alkylgruppe u.a. an bestimmten anderen Kohlenwasserstoffverbindungen; in der Petrochemie werden durch Alkylierung Netz- und Waschmittel sowie Kunststoffe hergestellt, in der Mineralölindustrie sind die Alkylene (Alkene, Olefine) Mischkomponenten für OK mit guter Klopffestigkeit
Almen-Wieland-Ölprüfmaschine
Maschine zur Prüfung von Getriebeölen, Schmierfetten, Feststoffdispersionen, Pasten und Metallbearbeitungsflüssigkeiten auf Hochdruckeigenschaften und Verschleissverhalten im Mischreibungsgebiet; die Maximallast bei Brechen der Prüfwelle wird angegeben.
Alterung
Ist die unerwünschte chemische Veränderung von mineralischen und synthetischen Produkten (z. B. Schmierstoffen, Kraftstoffen) während des Gebrauches und während der Lagerung; ausgelöst durch Reaktionen mit Sauerstoff (Bildung von Peroxiden, Kohlenwasserstoff-Radikale); Wärme, Licht sowie katalytische Einflüsse von Metallen und anderen Verunreinigungen beschleunigen die Oxidation. Es kommt zur Bildung von Säuren und Schlamm; Alterungsschutzstoffe -Antioxidantien (AO) -verzögern die Alterung
Alterungsbeständigkeit
Nach Baader: DlN 51554 T1fT2IT3. Siehe Baader-Test.
Alterungseigenschaften
Dienen zur Beurteilung der Brauchbarkeit eines Schmieröles für den Verwendungszweck, z. B. für hohe Druckbeanspruchung eines Schmieröles CLP; gemessen wird der Anstieg der kinematischen Viskosität im gealterten Probeteil sowie die Zunahme der Fällungszahl: DIN 51 586; Alterungsverhalten von wirkstoffhaltigen Dampfturbinen-und Hydraulikölen: DIN 51 587.
Alterungsverhalten
Von unlegierten und wirkstoffhaltigen Schmierölen; gemessen wird die Zunahme des Koksrückstandes nach Conradson nach Alterung mit Durchleiten von Luft: DIN 51 352 T1; mit Durchleiten von Luft und in Gegenwart von Eisen (III)-Oxid (für Turbinenöle TDL): DIN 51 352 T2; für die Bestimmung des Alterungsverhaltens von wirkstoffhaltigen Dampfturbinen- und Hydraulikölen wird die Zunahme der Neutralisationszahl bei Behandlung des Öles mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser, Stahl und Kupfer festgestellt: DIN 51 587.
Altöle
| a) | Sind gebrauchte Schmieröle, die beim Einsatz durch Alterung, Verunreinigung usw. zur Weiterverwendung als spezielle Schmieröle ungeeignet geworden sind; evtl. nach Reinigung für untergeordnete Schmierstellen mit Verlustschmierung noch verwendbar. |
| b) | In dem Gesetz über die "Vermeidung und Entsorgung von Abfällen" (Abfallgesetz-AbfG) vom 27. August 1986, § 5a Altöle, steht: Altöle sind gebrauchte halbflüssige oder flüssige Stoffe, die ganz oder teilweise aus Mineralöl oder synthetischen Ölen bestehen, einschliesslich ölhaltiger Rückstände aus Behältern, Emulsionen und Wasser-Öl-Gemischen. Es werden drei Altölgruppen unterschieden, die getrennt zu sammeln und zu lagern sind:
| 1) | Altöle, die in einer Zweitraffination wieder aufgearbeitet werden können, z. B. gebrauchte Verbrennungsmotoren- und Getriebeöle, mineralische Maschinen-, Turbinen-und Hydrauliköle sowie andere Altöle, soweit sie nicht mehr als 20 mg/kg PCB (bestimmt als 4 mg/kg PCB mittels festgelegtem Untersuchungsverfahren) oder 2 g/kg Gesamthalogen enthalten. | | 2) | Altöle, wie z. B. Metallbearbeitungsöle und Isolieröle auf Mineralölbasis, die mit höheren Schadstoffgehalten verunreinigt sind, aber in zugelassenen Anlagen - die den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes entsprechen - verbrannt werden dürfen. | | 3) | Altöle, die als Sonderabfall entsorgt werden müssen, wie z. B. Kleinmengen unbekannter Herkunft und alle aus dem Untertagebau stammenden Hydraulikflüssigkeiten sowie andere gebrauchte Öle, soweit sie nicht den Gruppen 1 und 2 angehören. |
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Altschmierstoffe Sind gebrauchte, für den ursprünglichen Zweck nicht mehr verwendbare, verschmutzte, ungereinigte Schmierstoffe (Altöl, Altfett, Altemulsion). Je nach Verschmutzungsgrad ist bei Altölen eine Wiederverwendbarkeit nach Filterung oder Raffination möglich.
Aluminiumkomplexseifen-Schmierfette
Sie besitzen eine sehr gute Wasserbeständigkeit, gute Förderbarkeit, zeichnen sich durch niedrige Ölabscheidung aus und haben einen hohen Tropfpunkt (bis über 230 'C) und mit EP-Zusätzen gute Druckbelastbarkeit; Einsatztemperaturen bis ca. 160°C.
Aluminiumseifen-Schmierfette
Schmierfette aus Aluminiumseifen und Mineralölen, meist als Chassisfette und als Getriebefliessfette verwendet; sie haben gutes Haftvermögen und gute Wasserresistenz, jedoch eine geringe Scherstabilität und meist einen niedrigen Tropfpunkt von ca. 120°C.
Analysendaten
Eigenschafts-und Kennwerte, die durch chemische und physikalische Untersuchungen von Mineralölen ermittelt werden. Die Analysendaten dienen mit zur Beurteilung von Schmier-, Kraft- und Brenn-Stoffen.
Anilinpunkt (AP)
Ist die Temperatur in °C, bei der sich eine durch Erwärmung homogene Lösung mit gleichen Raumteilen Öl und Anilin beim Abkühlen durch Entmischung trübt; für helle Mineralöle: DIN 51 775, für dunkle Mineralöle: DIN 51 787, E pr EN 56. Richtwerte für Entmischungstemperaturen liegen bei Aromaten unter 0°C, Naphthene zwischen 30°C und 50°C, Paraffine über 50°C.
Anlassöle
Öle zum Anlassen und zum Vergüten (Entspannen) von gehärtetem Stahl; Badtemperaturen bis höchstens 350°C.
Anti-Knock-Index (AKI)
Ist das arithmetische Mittel von ROZ (RON) und MOZ (MON)
Antioxidatien (AO)
Oxidations-Inhibitoren, chemische Zusätze (Wirkstoffe), die die Schmierölalterung erheblich verzögern. Siehe Oxidationsinhibitoren.
API
American Petroleum Institute
API-Grad
(API-Gravity) in USA gebräuchliche Masseinheit für die Dichte (spez. Gewicht) von Mineralölen bei 15,6°C (60°F) als Bezugstemperatur; siehe Dichte: DIN 51 757
API-Grad = | 141,5 | - 131,5 |
| Dichte (15,6 °C) |
API-Klassifikation für KFZ-Getriebeöle (Gear Lubricant)
| GL1 | Unlegierte Getriebeöle für Zahnrad-und Schneckengetriebe sowie für schräg- und bogenverzahnte Achsantriebe unter leichten Betriebsbedingungen, Korrosions-und Oxidations-Inhibitoren können zugesetzt werden. |
| GL2 | Getriebeöle für Achsantriebe mit Schneckentrieben, die aufgrund der Anforderungen nicht mehr einwandfrei mit Getriebeölen gemäss GL 1 betrieben werden können. |
| GL3 | Mildlegierte (EP) Getriebeöle für Schalt- und Sondergetriebe sowie für Achsantriebe bei leichten und mittleren Betriebsbedingungen.
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| GL4 | Getriebeöle für hypoidverzahnte Achsantriebe bei normalen Betriebsbedingungen sowie für hochbelastete Schalt- und Sondergetriebe; entspricht in etwa der MIL-L 2105. |
| GL5 | Getriebeöle für hochbeanspruchte hypoidverzahnte Achsantriebe, teilweise auch für Schalt- und Sondergetriebe; entspricht in etwa der MIL-L 2105 B; GL 5 - Getriebeöle in Mehrbereich-Charakteristik entsprechen MIL-L 2105 C. |
| GL6 | Getriebeöle für sehr hochbeanspruchte hypoidverzahnte Achsantriebe (Achsversatz über 25% des TeIlerraddurchmessers); inzwischen zurückgezogen. API GL 6 ist äquivalent der Ford M 2C – 105 A. |
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API-Klassifikation für Motorenöle
Motorenöleinteilung nach API: SAE J 183 für Otto-Motoren (Service-Klassen)
| SA | Regular-Motorenöle evtl. mit Stockpunktverbesserer und/oder Schaum-Inhibitoren für leichtbelastete Otto- und Dieselmotoren. |
| SB | Motorenöle für niedrigbeanspruchte Otto-Motoren mit Wirkstoffen (mildlegiert) gegen Alterung, Korrosion und Verschleiss. |
| SC | Motorenöle für mittlere Betriebsbedingungen bei Otto-Motoren, mit Wirkstoffen gegen Verkokung, Kaltschlamm, Alterung, Korrosion und Verschleiss. |
| SD | Motorenöle für höhere Anforderungen bei Otto-Motoren. Die von 1968 bis 1971 von den Automobilherstellern gestellten Anforderungen werden erfüllt. SB und SC werden gleichzeitig abgedeckt; SD entspricht etwa der Ford-Spezifikation M2C-101-B. |
| SE | Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und starke Belastungen bei Otto-Motoren (stop-and-go-Verkehr). Erfüllt die Anforderungen der Fahrzeughersteller für die Typen ab 1971/72; überdeckt SD; entspricht etwa der Ford-Spezifikation M2C-9001-AA und der GM 6136 M, sowie der MIL-L 46152 A. |
| SF | Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und starke Belastungen bei Otto-Motoren (stop-and-go-Verkehr) sowie für einige LKW. Erfüllt die Anforderungen der Fahrzeughersteller für die Typen ab 1980; übertrifft SE in bezug auf Oxidationsstabilität, Verschleissschutz und Schlammtragevermögen; entspricht der Ford-Spezifikation SSM-2C-9011 A (M2C-153-B) und der GM 6048-M, sowie der MIL-L 46152 B. |
für Diesel-Motoren (Commercial-Klassen)
| CA | Motorenöle für leicht beanspruchte Dieselmotoren; entspricht der MIL-L 2104. |
| CB | Motorenöle für leicht- bis mittelbelastete Diesel-und Otte-Motoren; auch bei etwas erhöhtem Schwefelgehalt des Dieselkraftstoffes; entspricht der DEF 21 01 D und der MIL-L 21 04 A Suppl. 1 (S 1). |
| CC | Motorenöle für mittlere bis schwere Betriebsbedingungen bei Diesel- und Otte-Motoren; entspricht der zurückgezogenen MIL-L 2104 B. |
| CD | Motorenöle fOr schwerbelastete Diesel-Motoren mit und ohne Aufladung; überdeckt MIL-L45199 B (S3); GD entspricht MIL-L 2104 G. |
| CE | Motorenöle für schwerbelastete und schnelllaufende Diesel-Motoren mit und ohne Aufladung, die vielfach stark wechselnden Belastungen ausgesetzt sind; zu CD müssen die Spezifikationen Cummins NTG 400 und Mack EO-K/2 erfüllt werden. |
Aräometer Tauchspindel zur Bestimmung der Dichte: DIN 51757.
Aromaten
Kohlenwasserstoffverbindungen mit ringförmiger Molekularstruktur. Ihre Moleküle enthalten mind. einen Benzolring. Sie gehören zu den ungesättigten Verbindungen (Benzol, Toluol, Naphthalin). In Schmierstoffen ergeben sie ein schlechtes Viskositäts-Temperaturverhalten und einen ungünstigen Einfluss auf die Oxidationsbeständigkeit. Als Mischkomponenten im Ottokraftstoff bewirken sie ein gutes Klopfverhalten bei der motorischen Verbrennung.
Asche
Mineralischer Rückstand, der beim Veraschen von Schmierstoffen als Oxid (Oxidasche) oder Sulfat (Sulfatasche nach vorheriger Zugabe von Schwefelsäure) verbleibt. Sulfatasche nur für Schmieröle mit metallorganischen Zusätzen und für gebrauchte Schmieröle; Asche von Mineralölen: DIN 51 575, EN 7; Asche von Schmierfetten: DIN 51803.
Asphalt
Ein aus Bitumen und mineralischen Baustoffen (Sand u. a.) bestehendes Gemisch. Siehe Hartasphalt.
ASTM
American Society for Testing and Materials; Institution, die u.a. die amerikanischen Mineralölprüfnormen aufstellt.
ASTM-Farbzahl
Bestimmung der Farbe: DIN ISO 2049. Siehe Farbzahl.
Atomabsorptionsspektroskopie
Diese Absorptionsflammphotometrie ermöglicht sehr schne11 den Gehalt an bestimmten Elementen in Kraftstoffen, Schmierstoffen usw. zu ermitteln: DIN 51 391 T1; E51 397 T 1 IT2; 51431; 51769 T7/T 8/T9/T10; 51 797 T 1 I T 21 T 3 /T 4 und 51 815 T 1.
Ausbluten
Das im Schmierfett enthaltene Schmieröl wird von dem Seifengerüst getrennt. Das Ausbluten des Fettes an der Schmierstelle kann bedeuten, dass das Fett nicht genügend walkstabil und/oder temperaturbeständig ist.
Ausfällungen
Z. B. bei niedrigen Temperaturen; Trennung von Paraffinen aus Mineralölen oder bedingt durch Fremdstoffe und chemische Einflüsse bei legierten Schmierölen (z. B. Motorenöl) das Ausfällen von Wirkstoffen.
Automatenöl
Schneidöl für die Metallbearbeitung auf Automaten (unlegiert, legiert undlader gefettet).
Automatic Transmission Fluid (ATF)
ATF's sind Spezialschmierstoffe mit besonderen und hohen Anforderungen gemäss den Aggregate-Funktionen in automatischen Getrieben. Gefordert sind ein sehr gutes VT-und Tieftemperaturverhalten, Scherstabilität, hohe Oxidationsstabilität, ausgezeichnetes Schaumverhalten und Luftabgabevermögen, definiertes Reibverhalten, EP-Eigenschaften usw. Zur Zeit verwendete Spezifikationen:
| GM | Automatic Transmission Fluid Type A, Suffix A (Spezifikation erloschen); Automatic Transmission Fluid Dexron B (Spezifikation erloschen); Automatic Transmission Fluid Dexron II D |
| Ford | Automatic Transmission Fluid M2C 33-F/33-G, M2C-9007-AA; Automatic Transmission Fluid M2C-138-CJ, M2C-9010-A (in der Reibwertcharakteristik entspricht das Ford M2C-9010-A etwas dem GM Dexron II D) Automatic Transmission Fluid Mercon (bisher nur in USA, für alle Ford-AT’s) |
| DB | Automatic Transmission Fluid's gemäß DB Betriebsstoff-Vorschriften Blatt Nr. 236.4.; 236.6; 236.7 |
| Allison | ATF C-3 |