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Wälzlagerfette
Schmierfette für Wälzlager, heute in den meisten Fällen lithiumverseifte Schmierfette; teilweise auch Natriumseifen-Schmierfette; für spezielle Anwendungsgebiete, z. B. bei sehr starkem Wassereinfluss auch Calciumseifen-Schmierfette.
Wärmeträgeröl
Temperatur- und oxidationsbeständiges Mineral-oder Syntheseöl mit gutem Flammpunkt, das als Wärmeträger zum Kühlen oder Heizen eingesetzt werden kann; weitere wichtige Merkmale sind: Siedebeginn, Flammpunkt, Dampfdruck, Fliessvermögen und Crack-Temperatur; Wärmeträgeröle Q: DlN 51522.
Wagenfette
Schmierfette für Achsen einfacher landwirtschaftlicher Geräte und Fuhrwerke.
Walkpenetration
Die Walkpenetration wird zur Kennzeichnung der Konsistenz eines Schmierfettes verwendet und gestattet eine Beurteilung der Brauchbarkeit des Schmierfettes für bestimmte Verwendungszwecke. Unter Walkpenetration wird die Konuspenetration verstanden, die unmittelbar nach der Behandlung der Probe mit 60 Doppeltakten innerhalb einer Minute im Schmierfett-Kneter bei 25°C bestimmt wird: DIN ISO 2137; DIN 51804 T2. Siehe Penetration, Konsistenz.
Walzenfettbrikett
Blockfett für Walzenzapfen in Gleitlagern von Walzgerüsten; abgestimmt auf Temperatur bzw. Wassereinfluss.
Walzöle
Metallbearbeitungsöle, die beim Kaltwalzen zum Benetzen der Walzen, d. h. zum Schmieren und Kühlen beim Walzvorgang, benutzt werden.
Waschpetroleum
Reinigungsmittel für Maschinenteile.
Wasserabscheidevermögen (WAV)
Eigenschaft von Mineralölprodukten und synthetischen Produkten, Wasser abzuscheiden
(Emulgierfestigkeit); für Dampfturbinenöle: DIN 51589 T1; für Flug-Turbinenkraftstoffe: DIN 51403.
Wasserabweisende Schmierfette
Meist auf Ca- und Li-Basis; Prüfung des Verhaltens von Schmierfetten gegenüber Wasser: DIN 51807.
Wassermischbare Kühlschmierstoffe
Siehe Kühlschmierstoffe.
Wasserpumpenfette
Schmierfette für Wasserpumpen; müssen thermischen und Feuchtigkeitsansprüchen gerecht werden.
Wasserturbinenöl
Alterungsstabiles, nicht emulgierendes Schmieröl für Wasserturbinen; die Viskosität richtet sich nach der Turbinenart, nach Art der Lagerung sowie nach dem Regler.
Webstuhlöl
Mit Wasser und Seife auswaschbare Schmieröle (emulgiert) für Webstühle.
Weissöle
Hochraffinierte, wasserklare oder leicht gelbliche Mineralöle; man unterscheidet technische und medizinische Weissöle; medizinische Weissöle: Paraffinum subliquidum und Paraffinum perliquidum, müssen den Vorschriften des DAB VIII entsprechen.
White Spirit
Hochsiedendes Spezialbenzin, mit einem Siedebereich von 130 bis 210°C.
Wichte
Spezifisches Gewicht eines Körpers; nicht mehr zu benutzende Grösse. Siehe Dichte.
| γ = | Gewichtskraft | | kg |
| Volumen | | dm3 |
WiederholbarkeitSiehe
Präzision.
Wirkstoffe
(Zusätze, Additive) öllösliche Stoffe, die Mineralölen, Mineralölprodukten und Syntheseölen zugegeben werden. Sie verändern oder verbessern durch chemische und/oder physikalische Wirkung die Eigenschaften der Schmierstoffe, Kraftstoffe, Heizöle usw., wie Oxidationsstabilität, EP-Wirkung, Schaumbildung, Oiliness, Viskositäts-Temperatur-Verhalten, Stockpunkt, Fliessfähigkeit, Vergaservereisung, Ansaugsystem-Verschmutzung, Filtrierbarkeit, Zündwilligkeit, Klopffestigkeit usw.
Wollfett
Wachs, das beim Reinigen der rohen Schafwolle anfällt (Lanolin); wird verschiedentlich als Zusatzmittel für Korrosionsschutzöle und -fette angewendet.
WOMA
White Oil Manufacturers Association; Kennzeichnung für Weissöle.