Heizungssanierung, Energiegesetz, Gebäudesanierung

Interview zu den Themen Sanierung und Energieverbrauch Mit dem Heizungsexperten Eugen Christen

Im Interview mit dem Heizungsxperten unserer Technologie-Tochter und Ausführungspartnerin Swisstherm, Herrn Eugen Christen, erfahren Sie die wichtigsten Fakten rund um die Themen Sanierung und Energieverbrauch.

Wie kann ich mein Haus optimal sanieren? Was bringt mir ein Ersatz der Fenster? Wie reduziere ich den Stromverbrauch? Mit all diesen Fragen schlagen sich Hausbesitzer nach einer gewissen Zeit herum. Deshalb ist es wichtig, dass man sich eingehend beraten lässt und einige Sanierungsvarianten in Betracht zieht. Die nachfolgenden Interviewfragen sollen einen groben Überblick über häufig gestellte Fragen geben.

Wie kann ich mein Haus kühlen?

Am besten verwenden sie die Erdsonden um das Gebäude zu kühlen. Dazu muss nur wenige elektrische Energie aufgewendet werden. Zusätzlich wird die Erdsonde teilweise regeneriert. Kälte entziehen ist nichts anderes als Wärme speichern. Auf dem Markt sind auch reversible Wärmepumpen Systeme verfügbar, welche heizen und kühlen können. Jedoch können diese Wärmepumpen nur in Häusern mit einer Fussbodenheizung kühlen. Radiatoren Systeme sind ungeeignet.

Was ist eine Eigenverbrauchsgemeinschaft?

Mit Hilfe der Smart-Meter-Technologie kann der selbst produzierte Solarstrom auf die verschiedenen Verbrauchsstellen der Eigenverbrauchsgemeinschaft zugeteilt werden. So kann der individuelle Stromverbrauch exakt verrechnet werden. Das garantiert Ihnen einerseits eine faire und verbrauchergerechte Zuteilung des Solarstroms und andererseits optimieren Sie damit die Betriebskosten Ihrer Photovoltaikanlage. Das Bilden einer Eigenverbrauchsgemeinschaft erhöht den Eigenverbrauchsanteil am produziertem Strom und ist wirtschaftlich sehr interessant.

Habe ich einen hohen Stromverbrauch?

Ein normales Einfamilienhaus benötigt für Licht- und Warmwasseraufbereitung etwa 6’000 kWh Energie. Dies entspricht Kosten von etwa CHF 1’200.–. Ersetzt man den Elektro Boiler sinken die Energiekosten um ca. 2’000 kWh oder um ca. CHF 250.–.

Was bringt ein Fensterersatz?

Ein Fensterersatz hilft die Energiekosten zu verringern. Egal, ob mit einer Wärmepumpe / Öl- oder Pelletheizung geheizt wird. Es ist nicht nur der finanzielle Aspekt, der Hausbesitzer den Ersatz von Fenstern bisweilen hinauszögern lässt. Man fürchtet sich auch vor Baulärm, Staub sowie einem temporär fast unbewohnbaren Zuhause – und fühlt sich bei der Entscheidungsfindung oft allein gelassen. Denn schon nach kurzem Einlesen in die Thematik wird oft bewusst: Fenster sind mehr als nur lichtdurchlässige Öffnungen im Mauerwerk. Sie sind Bauteile, die gleich mehrere Schlüsselrollen einnehmen: Energieeffizienz, Schallschutz, Lichtverhältnisse sowie Wohnkomfort. Nicht zuletzt prägen sie die Architektur eines Gebäudes massgeblich.
Ein Fensterersatz ist also immer auch eine Chance, ein Haus in vielerlei Hinsicht aufzuwerten. Worauf ist dabei zu achten? Qualität ist sicher ein wesentliches Merkmal, müssen neue Fenster doch wieder für mehr als 30 Jahre halten. Anhaltspunkt bietet die Energieetikette. Sie klassifiziert alle erhältlichen Fenster und teilt sie in die Stufen A bis G ein. Sehr gute Fenster erreichen die Klasse A, alte, sanierungsbedürftige Fenster sind den Klassen E bis G zugeordnet. Bei einem Fensterersatz empfiehlt es sich, auf Fenster der Klasse A – also auf bestmögliche Energieeffizienz – zu setzen. Solche Fenster sind mit einer Dreifachverglasung ausgestattet, was heutzutage Standard ist.

Interview-Reihe: Teil 6

Falls Sie Interesse an einer Sanierung oder Beratung haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

Luca Broch und sein Team

Kundendienst & Energielösungen
Migrol AG
Badenerstrasse 569
8048 Zürich
energie@migrol.ch

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