Ölpreis-Marktnews: Archiv

Preise zeigten sich nachgiebig

03.08.2017

Die Preise haben sich Gestern nach Bekanntgabe der DOE-Zahlen in wechselnde Richtungen bewegt. In einer ersten Reaktion gaben sie nach, da die von DOE geschätzten Rohölbestandsabbauten geringer als erwartet waren. Danach zogen die Preise wieder auf ein neues Tageshoch an. Als Grund für den schwächeren US-Rohölbestandsabbau nannten die Marktbeobachter den Anstieg der Importe und verwiesen zudem auf den starken Benzinbestandsrückgang. Dahinter steh auch ein massiver Konsumanstieg von +14.5%, der mit dem Verbrauch von 9.842 Mio. Barrel/Tag ein historisches Nachfragehoch erreichte.

Die Preise zeigten sich im frühen Handel nachgiebig. Experten vermuten als Grund, dass die Verschiffungen aus der OPEC und Russland im Juli auf ein Jahres-Rekordhoch gestiegen sind. Die Förderung der OPEC kletterte ebenfalls auf den höchsten Level in diesem Jahr. Berichte über erhoffte grosse Rohöl-Bestandsrückgänge blieben zudem aus. Allerdings zog die wöchentliche US-Benzinnachfrage auf ein Rekordhoch an und begrenzte somit den Abwärtsspielraum vorerst. In der nächsten Woche findet ein Treffen der OPEC statt, bei dem es um die Einhaltung der Kürzungsquoten gehen soll.

An der Londoner ICE wird die Tonne Gasöl 0.25 Dollar tiefer gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 24 Cent weniger als gestern.

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Stand: 03.08.2017, nächstes Update: 04.08.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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