Ölpreis-Marktnews: Archiv

Rohölbestände nicht in dem Mass angestiegen wie erwartet

20.09.2017
Gestern sind die Ölpreise an den wichtigsten Handelsplätzen leicht gesunken, nachdem die Händler mehrmals versucht hatten, den US-Rohölpreis nachhaltig über die psychologisch wichtige 50 Dollar Marke zu stossen. Die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer betreffend den neuesten US-Bestandszahlen drückte auch auf die Notierungen. Die Fachleute prognostizierten gegenüber der Vorwoche eine Zunahme der US-Rohöllager um 2.9 Mio. Fass. Das API meldete schliesslich nach Börsenschluss New York einen Anstieg der Bestände um lediglich 1.4 Mio. Fass.

Die Produktvorräte in den USA sind aufgrund der Produktionsunterbrüche in diversen US-Raffinerien stark gesunken. Gleichzeitig sind die Rohölbestände nicht in dem Mass angestiegen, wie es von den Marktteilnehmern erwartet wurde. Diese Tatsache bewirkt heute Morgen etwas festere Preise. Zusätzliche Unterstützung bekommen die Ölnotierungen durch Förderkürzungen diverser OPEC Mitglieder. So hat nebst Saudi Arabien auch der Irak seinen Ausstoss reduziert und zwar von 4.5 Mio. Fass pro Tag auf 4.32 Mio. Fass pro Tag.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen fester. Für ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent müssen 23 Cent mehr bezahlt werden. Der US-Dollar hat sich gegenüber dem Schweizer Franken nicht gross verändert. Am Nachmittag publiziert die EIA noch ihre Bestandszahlen.

 

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Stand: 20.09.2017, nächstes Update: 21.09.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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