Ölpreis-Marktnews: Archiv

Steigende Rheinfrachten

20.10.2017

Nach ihrem weiteren Rückgang am gestrigen Nachmittag, zu dessen Ursache sich auch die Risikoaversion der Anleger, wie an den Verlusten die Aktienmärkte erkennbar, gesellte, tendierten die Preise an den Ölbörsen seither unter Schwankungen. Dabei zeigen sich die Märkte im Spannungsfeld zwischen der Erwartung der Verlängerung der Förderkürzungsvereinbarungen für weitere 9 Monate bis Ende 2018 einerseits und mässiger Kürzungsdisziplin sowie der Aussicht auf steigende US-Ölproduktion/-exporte aufgrund zunehmender Produktivität bei der Schieferölförderung.

Im frühen Handel zeigten sich die Preise nach den Verlusten von gestern behauptet. Zu dem Preisrückgang gestern hatten technische Abwärtsdynamik nach Abprall vom starken Widerstand geführt sowie eine Welle von Gewinnmitnahmen. Zudem ist bisher von grösseren Problemen bei der Förderung in den irakischen Unruhegebieten nichts bekannt geworden. Wenig Niederschlag und eine zusätzlich sinkende Schnellfallgrenze (Montag 1300 M.ü.M) sor-gen zudem dafür, dass noch weniger Wasser in den Rhein fliesst und die Preise für die Rheinfrachten weiter an-steigen werden und somit die Inlandware verteuern.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen seitwärts. Für ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent müssen 18 Cent mehr bezahlt werden als gestern.

 

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Stand: 20.10.2017, nächstes Update: 21.10.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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