Ölpreis-Marktnews: Archiv

US Bestandsdaten sorgen für höhere Preise

01.11.2017
Die Preis stützenden Faktoren wie die hohe Einhaltung der OPEC-Kürzungsquote, die Exportkürzungen im Irak und die technische Grosswetter Lage lassen die Ölnotierungen weiterhin schleichend ansteigen. Seit Mitte Juli sind die Heizölpreise in der Schweiz um gut 15 Prozent angestiegen. Die OPEC Mitglieder halten sich gemäss Reuters zu 92 Prozent an die vereinbarten Förderkürzungen. Deshalb gelangt weniger Ware auf den Weltmarkt. Durch die Pipeline, welche Rohöl aus dem von Kurden besetzen Gebiet des Iraks in den türkischen Hafen Ceyhan transportiert, fliessen zurzeit nur ein Drittel der üblichen Mengen Rohöl.

Gestern hat das API nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Diese zeigen gegenüber der Vorwoche beim Benzin und beim Heizöl deutlich tiefere Abnahmen der Vorräte als von den Händlern erwartet wurde. Die Börsen reagieren heute mit festeren Notierungen auf die Zahlen. Die EIA publiziert ihre Daten heute Nachmittag.

Heute Morgen legen die Ölnotierungen zu. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 55 Cent mehr als gestern. Der US-Dollarkurs kratzt an der 1-Franken Marke und präsentiert sich fest. Die Rheinfrachten sind stabil auf erhöhtem Niveau. Niederschläge sind für die kommenden Tage praktisch keine angesagt.

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Stand: 01.11.2017, nächstes Update: 02.11.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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