Ölpreis-Marktnews: Archiv

Deutlich höherer Produkteaufbau als erwartet

07.12.2017
Am späten Mittwoch Nachmittag bauten die Ölnotierungen die Verluste kräftig aus. Der deutlich höher als erwartete Produkteaufbau gemäss dem Department of Energy (DOE) war Auslöser für eine Verkaufswelle.

Die Zahlen weisen in erster Linie auf eine rückläufige Nachfrage in den USA hin. Bereits am Vortag hatten die Bestandeszahlen des American Petroleum Institute (API) eine starke Zunahme der Vorräte ausgewiesen. Im frühen Handel ist noch keine Richtungsänderung erkennbar. Vorerst sind die gestrigen Verluste bestätigt und der Aufwärtsspielraum bleibt begrenzt. Es wird zudem erwartet das der Rohölbedarf in den kommenden Wochen eher gemässigt sein wird, da die Raffinerien aufgrund der hohen Produktebestände weniger Rohöl für die Verarbeitung benötigen werden. Eventuell könnten die heute erscheinenden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt die kurzfristige Preisentwicklung beeinflussen, dies primär über den Dollarkurs.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen praktisch unverändert. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 27 Cent mehr als gestern. Der US-Dollarkurs hat gegenüber dem Schweizer Franken weiter an Wert gewonnen.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 07.12.2017, nächstes Update: 08.12.2017

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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