Ölpreis-Marktnews: Archiv

Bei den Ölpreisen ist nach wie vor Zug drin

15.01.2018

Zum Wochenschluss konnten mit Ausnahme der Londoner Gasölpreise die Ölnotierungen nochmals zulegen. Nichts war’s mit Gewinnmitnahmen vor dem verlängerten US-Wochenende. Der New Yorker Parketthandel bleibt heute aufgrund des Martin Luther King Days geschlossen.

Grundsätzlich ist Zug drin bei den Ölpreisen. Es wäre durchaus denkbar, dass man dem nun schon seit 2014 anhaltenden Tiefpreiszyklus Adieu sagen und sich auf höhere Preise in den nächsten paar Jahren einstellen muss. Kurzfristig zeichnet sich vorerst aber eine Entspannung ab. Die USA haben am Wochenende die Sanktionen gegen den Iran für weitere 120 Tage ausgesetzt. Damit bleibt das Atomabkommen mit der Islamischen Republik in Kraft. Die Protestwelle im Iran ist abgeklungen. Venezuela wir die Ölproduktion um rund 600'000 Fass pro Tag steigern, damit Geld in den maroden Staatshaushalt einfliesst. Somit wird sich dieses Land nicht mehr an die vereinbarte Förderkürzung der OPEC Mitglieder halten. In den USA ist die Anzahl der aktiven Ölabbaustellen vergangene Woche um 10 Einheiten auf 752 angestiegen.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen seitwärts. Deshalb wird die Tonne 4 Dollar höher gehandelt, im Gegensatz zum New Yorker Heizöl, welches unverändert angeboten wird. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 10 Cent weniger als am Freitag.

 

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Stand: 15.01.2018, nächstes Update: 16.01.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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