Ölpreis-Marktnews: Archiv

Steigende Produktion der USA drückt langsam auf die Preise

30.01.2018
Nachdem zum Wochenstart wichtige Widerstandsmarken nicht definitiv nach oben durchbrochen werden konnten, drehten die Ölnotierungen aufgrund von Gewinnmitnahmen nach unten ab. Die beim Rohöl der Sorte Nordsee Brent wichtige Unterstützungsmarke von 70 Dollar wurde in Windeseile passiert, gestoppt wurde die Abwärtsbewegung rund einen halben Dollar tiefer.

Die stetig steigende Produktion der USA drückt langsam auf die Ölpreise. Die OPEC und nicht OPEC Mitglieder schwören zwar auf ihre Disziplin bei der Einhaltung der vereinbarten Produktionskürzungen. Allein Zahlen über die Fördermengen mögen sie nicht veröffentlichen. Zudem dringen immer wieder Nachrichten durch, welche da-hin deuten, dass nicht alle Partner am gleichen Strick ziehen. So will der Irak beispielsweise seine Exportkapazi-täten im Norden und im Süden des Landes erhöhen und die Produktion im laufenden Jahr von 4.5 Mio. Fass pro Tag auf 5 Mio. Fass pro Tag steigern. Heute Abend wird das API die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Fachleute tippen gegenüber der Vorwoche auf unveränderte Rohölbestände.

Heute Morgen notieren die Ölwerte nochmals etwas schwächer. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 51 Cent weniger als gestern. Der US-Dol-lar hat sich über Nacht im Vergleich zum Schweizer Franken nicht stark bewegt.

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Stand: 30.01.2018, nächstes Update: 31.01.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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