Ölpreis-Marktnews: Archiv

Balance zwischen Angebot und Nachfrage ausgeglichen

02.02.2018
Wenn die Nachrichtenlage schlecht ist, dann sorgt man in der Ölbranche künstlich für Nachrichten. So hat gestern die Investment Bank Goldman Sachs verlauten lassen, dass die Balance zwischen Angebot und Nachfrage bei den Ölprodukten früher als angenommen ausgeglichen wurde. Gleichzeitig hat sie ihre Prognosen für die Rohölpreise modifiziert und zwar auf 75 Dollar pro Fass im Frühling und 82 Dollar pro Fass im Sommer dieses Jahres. Die erwartete Reaktion trat an den Börsen mit einer Aufwärtsbewegung dann tatsächlich auch ein.

Unterstützung bekamen die Ölnotierungen auch wegen einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Gemäss dieser sollen die OPEC- und nicht-OPEC Mitglieder die vereinbarten Produktionskürzungen zu 138 % einhalten. Erste Zahlen zeigen, dass der Gesamtausstoss des Kartells im Januar bei täglich 32.4 Mio. Fass lag. Die Förderkürzung lautet auf 32.74 Mio. Fass pro Tag

Heute werden die Marktteilnehmer möglicherweise versuchen, die technisch wichtige Widerstandsmarke von 70 Dollar pro Fass beim Rohöl der Sorte Nordsee Brent nach oben zu durchbrechen. Aktuell fehlen zu diesem Vorhaben noch 4 Cent. Der US Dollar hat gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken über Nacht deutlich an Wert verloren. Er federt die Aufschläge für Inlandware etwas ab.

 

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Stand: 02.02.2018, nächstes Update: 03.02.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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