Ölpreis-Marktnews: Archiv

US-Fördermengen und Finanzmarktschwäche drückt Preise

06.02.2018
Gestern Nachmittag nahmen die Gasoil-Kurse an der Londoner ICE die 600-Dollar-Marke ins Visier. Ein erster Versuch, diese nach unten zu durchbrechen, schlug allerdings fehl und endete in einer leichten Aufwärtskorrek-tur. Fundamental betrachtet wächst der Druck auf die Ölpreise stetig. Die wachsende Anzahl der aktiven Bohr-plattformen in den USA lässt die Fördermengen auf den höchsten Stand seit Anfang der 70er Jahre ansteigen. In der Nacht auf Heute gelang es schliesslich, die wichtigen Unterstützungsmarken nach unten zu durchbrechen. An der Wall Street wurde gestern einer der stäksten jemals registrierten Verluste festgestellt. Als Auslöser der Finanzmarktschwäche wird ein kräftiger Anstieg der US-Anleihenrenditen genannt, der die Aussicht auf eine stei-gende Inflation, und damit verbundene Zinserhöhungen in den USA verstärkte. Derweil sollen die US-Rohölbestände weiter ansteigen. Die ersten Schätzungen rechnen mit einem Aufbau von 2.9 Mio. Fass gegenüber der Vorwoche. Heute Abend werden die API-Daten, morgen die DOE-Zahlen bekannt gegeben.

Aktuell tendieren die Ölpreise nochmals schwächer. An der Londoner ICE wird die Tonne Gasöl 8 Dollar tiefer gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 36 Cent weniger als gestern. Der US Dollar unterliegt weiterhin starken Schwankungen. Im Vergleich zu gestern Nachmittag hat dieser gegenüber dem Schweizer Franken an Wert verloren.

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Stand: 06.02.2018, nächstes Update: 07.02.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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