Ölpreis-Marktnews: Archiv

Bestandszahlen sorgen für tieferes Preisniveau

08.02.2018
Gestern Nachmittag konnten sich die Preise in einer ersten Phase etwas erholen und entfernten sich von den Tagestiefstwerten. Korrekturen auf starke Abwärtsbewegungen innerhalb eines intakten Aufwärtstrends waren zu erwarten. Erst am am späteren Nachmittag, als die Lagerzahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden, drehten die Notierungen wieder deutlich in den Minusbereich ab. Im Gegensatz zu den Zahlen des API sind die Rohölbestände erneut um 1.9 Mio. Fass gestiegen. Auch die Produktbestände haben weiter zugenommen.

Als Folge der jüngsten Bestandszahlen haben die Preise im späten Abendhandel und über Nacht weiter nachgegeben. Die US-Rohölförderung ist seit Mitte 2016 um rund 20% angestiegen. Inzwischen gelangen diese zusätzlichen Mengen physisch auf den Markt. Bei Crude WTI Preisen über 60$ pro Fass werden die amerikanischen Förderunternehmen kaum Ihre Produktion drosseln. Als unterer Schwellenwert gilt nach wie vor ein Preisniveau unter 50$ pro Fass. Es dürften also auch in den kommenden Wochen zusätzliche Rohölmengen in den Markt fliessen.

Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 27 Cent weniger als gestern. Ein Fass Crude WTI wird derzeit für 61.50$ angeboten. Der US Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken deutlich an Wert gewonnen.

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 08.02.2018, nächstes Update: 09.02.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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