Ölpreis-Marktnews: Archiv

US-Bestandszahlen lassen Ölpreise steigen

23.02.2018
Nach einem verhaltenen Start legten gestern die Ölnotierungen nach der Veröffentlichung der neuesten US-Bestandszahlen durch die EIA (Energy Information Administration) im Verlaufe des späteren Nachmittags deutlich zu. Wichtige Widerstandsmarken, wie die 66 Dollar beim Rohöl der Sorte Nordsee Brent wurden nach oben durchbrochen. Dies verlieh dem Anstieg der Preise eine zusätzliche Dynamik.

Als Gründe für die Aufwärtsbewegung nannten die Marktteilnehmer den schwächeren US-Dollarkurs und die tieferen Lagerbestände in den USA. Wie die EIA (Energy Information Administration) berichtet, sind die Rohöllager gegenüber der Vorwoche um 1.6 Mio. Fass gesunken. Fachleute hatten eine Zunahme der Bestände um 1.3 Mio. Fass vorausgesagt. Die Tatsache, dass die Rohölproduktion der USA unverändert bei täglich 10.27 Mio. Fass liegt, hatte gestern keinen Einfluss auf die Preisentwicklung. Möglicherweise wird diese Tatsache in den kommenden Tagen als Preis drücken der Faktor berücksichtigt werden.

Heute Morgen tendieren die Ölprodukte nach dem deutlichen Anstieg von gestern etwas tiefer. Technische Korrekturen sind im Gang. Es wäre denkbar, dass vor dem Wochenende erste Gewinnmitnahmen getätigt werden. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 18 Cent weniger als gestern.

 

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Stand: 23.02.2018, nächstes Update: 24.02.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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