Ölpreis-Marktnews: Archiv

Händler richten Blick auf die Lagerbestände und Fördermengen

14.03.2018
Nach einem anfänglich etwas festeren Start in den neuen Tag gaben gestern die Ölnotierungen gegen den Abend die zurvor erzielten kleinen Gewinne wieder ab und endeten überwiegend unter den Schlusskursen vom Vortag. Die Händler richteten ihr Augenmerk vor allem auf die Lagerbeständen in den USA und auf die Daten zur Entwicklung der Fördermengen. Fachleute befürchten, dass die steigende US-Produktion die Anstrengungen der OPEC- und nicht OPEC Förderländer zur Beseitigung der Überschüsse am Ölmarkt zunichtemachen könnte.

Gestern Abend hat das API nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Diese zeigen gegenüber der Vorwoche ein Zunahme der Rohölvorräte um 1.2 Mio. Fass. Dies entspricht in etwas den Prognosen der Fachleute. Über Erwarten stark abgenommen haben hingegen die Heizölvorräte, nämlich um 4.3 Mio. Fass. Analysten hatten einen Lagerabbau von 1.4 Mio. Fass vorausgesagt. Möglicherweise wird diese Veränderung die Heizölpreise für ein, zwei Tage stützen. Die Händler werden aber auf jeden Fall zuerst Mal die Daten der EIA abwarten. Diese werden heute Nachmittag publiziert.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen fester. An der Londoner ICE wird die Tonne Heizöl 5 $ höher gehandelt. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 17 Cent mehr als gestern. Der US-Dollar hat gegenüber dem Schweizer Franken über Nacht ganz leicht an Wert eingebüsst.

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Stand: 14.03.2018, nächstes Update: 15.03.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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