Ölpreis-Marktnews: Archiv

Handelsstreit zwischen den USA und China verunsichert die Marktteilnehmer

09.08.2018
Gestern gab es bei den Ölnotierungen deutliche Abwärtsbewegungen. Auslöser waren technische aber auch fundamentale Faktoren, wie die US-Lagerbestände und der drohende Handelskrieg zwischen den USA und China.

Das DOE (United States Department of Energy) hatte am späteren Nachmittag die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Die Abnahme der Rohölvorräte gegenüber der Vorwoche fiel deutlich tiefer aus als sie von den Marktteilnehmern prognostiziert wurde. Sie war auch wesentlich geringer als vom API (American Petrol Institute) gemeldet. Die Produktlager sind entgegen den Voraussagen der Händler teils deutlich angestiegen. Deshalb entstand Druck auf die Ölpreise. Der immer mehr eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China verunsichert die Marktteilnehmer zusehends. Sie befürchten, dass der Streit die globale Konjunktur und damit auch die Nachfrage nach Ölprodukten belasten könnte.

Aktuell tendieren die Ölnotierungen nochmals etwas weicher. Ein Fass Rohöl der Sorte Nordsee Brent kostet 20 Cent weniger als gestern. Der US-Dollar hat sich gegenüber dem Schweizer Franken nicht verändert.
 

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Stand: 09.08.2018, nächstes Update: 10.08.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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