Ölpreis-Marktnews: Archiv

Marktteilnehmer warten auf Bestandszahlen

18.09.2018
Gestern Vormittag haben die Preise erneut deutlich zugelegt, weil aufgrund der anstehenden Iran-Sanktionen Versorgungsängste wieder in den Fokus gerückt sind. Die Ölexporte des Iran sind nach einer Schätzung der Bank of America in den letzten 3 Monaten um 580'000 Fass pro Tag gesunken. Gegen steigende Preise spricht, dass der Handelsstreit zwischen den USA und China weiter eskalieren könnte. Die bereits angedrohten Strafzölle der USA gegen China sollen offenbar schon nächste Woche in Kraft treten.

Im frühen Handel zeigen sich die Preise unter dem Einfluss des eskalierenden Handelsstreits etwas schwächer. Ausserdem hat die Erdöl-Service-Gesellschaft Baker Hughes einen Anstieg der aktiven US-Förderanlagen ge-meldet. Heute Abend wird das American Petroleum Institute (API) die neuesten Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlichen. Dabei werden bei den Rohöl und Benzinbeständen tiefere Werte erwartet.

Die Pegelstände auf dem Rhein sinken aufgrund ausbleibender Niederschläge kontinuerlich weiter. Inzwischen kostet der Transport einer Tonne Gasöl (Heizöl/Diesel) 90 Franken. Zum Vergleich: Im Frühjahr pendelte der Frachtpreis um 10 Franken pro Tonne.
 

Eine regelmässige Kontrolle im Tank ist nach wie vor sehr wichtig. Bestellen Sie bei Bedarf frühzeitig. Für kurzfristige Lieferungen (zuschlagspflichtig) kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0844 000 000.

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Stand: 18.09.2018, nächstes Update: 19.09.2018

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der Rohölpreise. US-Rohöl gilt als Referenzprodukt. Die Entwicklung dieses Produkts dominiert in der Regel auch die Preise für Heizöl, Diesel und Benzin. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen.

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