Die MuKEn Standardlösungen - Sanierung mit fossilen Wärmeerzeugern von Swisstherm


MuKEn Standardlösung

Nach den Bestimmungen der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich 2014 (MuKEn) sollen zukünftig beim Ersatz von Öl- und Gasheizungen 10% des Wärmebedarfs aus erneuerbarer Energie stammen oder zusätzlich durch Wärmedämmung eingespart werden. Die MuKEn ist ein Dokument der interkantonalen Energiedirektoren Konferenz (EnDK) und bildet die Basis für die kantonale Energiegesetzgebung. Jeder Kanton entscheidet selbständig wann und welche Teile der MuKEn rechtlich verbindlich werden. Die einzelnen Kantone können auch zusätzliche energetische Anforderungen stellen.

Mit der Standardlösung 7 bietet MuKEn die Möglichkeit, Umweltwärme für die Warmwasserbereitung und die Sonne zur Stromerzeugung zu nutzen. Der Ersatz eines mit Heizöl betriebenen Heizkessels schafft die Gelegenheit, einen Teil der Wärme aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen. Dies kann Swisstherm mit der
Standardlösung 7 umsetzen.

  

Standardlösung Nr. 1

Thermische Sonnenkollektoren für die Wassererwärmung:

Mindestfläche 2% der Energiebezugsfläche
Bsp. EFH 200 m2
200 m2 x 0.02 = 4 m2

Das Medium im Solarkreislauf wird durch die Sonne in den Kollektoren erwärmt – diese Energie wird mittels Wärmetauscher an das Brauchwasser oder Heizungswasser zur Erwärmung abgegeben. Im Winter oder bei wenig Einstrahlung findet die Nach- oder Erwärmung über den fossilen Wärmeerzeuger statt. Die zusätzlich verlangte Solarthermieanlage muss eine Fläche von mindestens 2 Prozent der Energiebezugsfläche haben. Passend wäre hierzu eine Solarthermieanlage mit 4 m2, dies entspricht 2 Kollektoren und einem thermischen Leistung von ca. 1000 W. Mit so einer Anlage in Kombination mit einem 400 l Solar-Warmwasserboiler kann der Warmwasserbedarf für eine 4 köpfige Familie zu 60 % von der Sonne gedeckt werden.

Vorteile

  • Einfache Lösung
  • Erfüllt die MuKEn 2014-Vorgaben
  • Direkte Nutzung von erneuerbaren Energien
  • Für Mehrfamilienhäuser meist eine kostengünstige Lösung
  • Kleine Dachfläche notwendig
  • Hohe lokale Wertschöpfung

     

Standardlösung Nr. 7

Warmwasserwärmepumpe mit Photovoltaikanlage mit einer Leistung von mindestens 5 WP (Watt Peak) pro m2 Energiebezugsfläche.

Mindestleistung 5 WP pro Energiebezugsfläche
Bsp. EFH 200 m2
200 m2 x 5 WP/m2 = 1 kWP

Die Wärmepumpe gewinnt die Wärme für das Warmwasser aus der Luft. Im Winter bringt die Heizung die notwendige Unterstützung. Die zusätzlich verlangte Photovoltaikanlage muss eine Leistung von mindestens 5 Watt pro Quadratmeter Energiebezugsfläche erbringen. Aus technischen und wirtschaftlichen Gründen wäre eine Photovoltaikanlage mit 3.48 kWP passend. Dies entspricht 12 Modulen und einem Platzbedarf von 20 m2.

Vorteile

  • Einfache Lösung
  • Erfüllt die MuKEn 2014-Vorgaben
  • Steigert den elektrischen Eigenverbrauchsanteil
  • Für Mehrfamilienhäuer meist eine kostengünstige Lösung
  • Lebensdauer von über 20 Jahren
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