Marktnews  Deutliche Abwärtskorrektur

Nachdem der Londoner Gasölhandel geschlossen hatte, rutschen gestern die Ölnotierungen regelrecht ab. Die Impulse für die Abwärtsbewegung kamen aus den USA. Dort nahmen die Marktteilnehmer zur Kenntnis, dass der Wirbelsturm Barry sich vor der Südküste der USA im Golf von Mexiko abgeschwächt hat. In dieser Region werden 16 Prozent des gesamten Rohöls der USA gefördert.
Zusätzlichen Druck auf die Ölpreise gab es, weil einerseits die Verhandlungen mit dem Iran gut Laufen und andererseits eine Einigung im Handelsstreit mit China nicht in Sicht ist. US-Präsident Trump liess gestern verlauten, dass die USA und der Iran in den Verhandlungen «Fortschritte gemacht hätten». Zum Handelsstreit mit China sagte er, dass es mit «einer Lösung nicht eilt». Gestern hat das API nach Börsenschluss New York die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffentlicht. Diese zeigen gegenüber der Vorwoche eine nicht so deutliche Abnahme der Rohölvorräte, wie von den Analysten erwartet wurde. Das DOE wird seine Zahlen heute Nachmittag veröffentlichen.

1 USD = 0.9887

Stand: 17.7.2019, nächstes Update: 18.7.2019

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.

Aufwärtsbewegung gerät ins Stocken

Tendenz stabil – Bei den Ölnotierungen scheint die Aufwärtsbewegung der letzten Woche ins Stocken geraten zu sein. Im Konflikt zwischen dem Iran und den westlichen Mächten herrscht eine Pattsituation. Die Verhandlungen im Handelsstreit zwischen China und den USA kommen auch nicht richtig voran.

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Ölpreise steigen um 4 % innert Wochenfrist

Tendenz stabil – Zum Wochenschluss konnten die Ölnotierungen ihre in den Tagen zuvor erzielten Gewinne halten. Innert Wochenfrist sind die Ölpreise um knapp 4 Prozent angestiegen. Gründe für die Aufwärtsbewegung waren der Rückgang der Ölreserven in den USA und die Sorge vor einem militärischen Konflikt in der ölreichen Region am Persischen Golf.

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Konflikt im Persischen Golf stützt die Ölnotierungen

Tendenz stark steigend – Der Konflikt im Persischen Golf spitzt sich weiter zu. Die Angst vor einer Eskalation im Konflikt Iran gegen den Westen, man denkt an eine kriegerische Auseinandersetzung, stützt die Ölnotierungen. Der Beginn der Hurrikan Saison in der Karibik sorgt für zusätzlichen Auftrieb bei den Ölpreisen.

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