Marktnews  Handelsstreit drückt weiter auf die Ölpreise

Zum Wochenstart bewegten sich die Ölnotierungen wieder abwärts.
Die am Sonntag in Kraft getretenen höheren Importzölle auf chinesische Importe in die USA und umgekehrt auf US-Importe nach China dämpften die Stimmung bei den Investoren. Zudem drückte die höhere Ölproduktion Russlands auf die Preise. Der weltweit zweitgrösste Produzent erhöhte seine Fördermengen im August um 140'000 Fass pro Tag auf 11.29 Mio. Fass pro Tag. Damit lag die Fördermenge leicht über der Vereinbarung mit der OPEC.

In den USA blieben die Finanzmärkte wegen dem Tag der Arbeit (Labor Day) geschlossen. An der Londoner ICE war das Handelsvolumen dünn. Dem Markt fehlten neue Impulse. Der Hurrikan Dorian hatte keinen Einfluss auf die Preisentwicklung, da er die Förderanlagen im Golf von Mexiko und Texas verschont hatte. Wegen dem gestrigen Feiertag werden die US-Bestandszahlen für Ölprodukte mit einem Tag Verspätung veröffentlicht.

1 USD = 0.9910

Stand: 3.9.2019, nächstes Update: 4.9.2019

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.