Marktnews  Schlechte US-Konjukturdaten belasten Ölpreise

Am gestrigen Dienstag mussten die Ölnotierungen wieder klare Verluste hinnehmen. Die seit dem August 2016 erstmals rückläufige US-Produktion und der Handelsstreit zwischen China und den USA belasteten die Ölpreise.
In den USA ist als Folge des Handelsstreites mit China im August der Produktionsindex gemäss dem Institut für Beschaffungsmanagement gegenüber dem Juli um 2.1 Punkte auf 49.1 Punkte gesunken. Ein Index unter 50 Punkten bedeutet wirtschaftlichen Abschwung. Dieser bedeutet weniger Nachfrage nach Ölprodukten. Im Han-delsstreit zwischen China und den USA zeichnet sich nach wie vor keine Lösung ab. Die beiden Parteien sind nicht in der Lage, einen Termin für die geplanten Gespräche im September zu finden. US-Präsident Trump twittert in der Zwischenzeit, dass die Verhandlungen für die Chinesen viel härter werden, wenn er die nächsten Wahlen gewinnt. Spielt er auf Zeit? Heute Abend wird das API die neuesten US-Bestandszahlen für Ölprodukte veröffent-lichen. Fachleute tippen gegenüber der Vorwoche auf eine Abnahme der Rohöllager um 2.6 Mio. Fass.


1 USD = 0.987

Stand: 4.9.2019, nächstes Update: 5.9.2019

Die Marktnews beziehen sich auf die Entwicklung der internationalen Rohöl- und Produktnotierungen. Die effektive Preisentwicklung in der Schweiz kann aufgrund von weiteren Einflussfaktoren wie Transportkosten, Rheinfrachten oder Dollarkurs jedoch abweichen. Migrol übernimmt keine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit der auf dieser Seite publizierten Informationen.